Lisa Brennauer holte mit dem deutschen Team EM-Silber - Bildquelle: AFPSIDANDY BUCHANANLisa Brennauer holte mit dem deutschen Team EM-Silber © AFPSIDANDY BUCHANAN

Köln - Der Bahn-Vierer der Frauen hat bei den Europameisterschaften im niederländischen Apeldoorn in der Mannschaftsverfolgung die Silbermedaille gewonnen. Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein (Saarbrücken), Franziska Brauße (Metzingen) und Gudrun Stock (Deggendorf) verloren im Finale trotz starker Leistung gegen Olympiasieger und Topfavorit Großbritannien, sicherten dem Bund deutscher Radfahrer am zweiten Tag der Bahnrad-EM aber die zweite Silbermedaille.

Bereits am Mittwoch hatten Brennauer und Co. den deutschen Rekord über 4:18,567 Minuten in der Qualifikation auf 4:16,328 Minuten im ersten K.o.-Duell verbessert. Im Finale kam das Quartett in 4:16,788 nochmals bis auf vier Zehntel an die nationale Bestmarke heran. Zum ersten deutschen EM-Titel in dieser Disziplin fehlten allerdings knapp drei Sekunden.

Wichtige Punkte für die Olympia-Quali

Neben der Silbermedaille sammelte das deutsche Quartett auch wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Neben den Heim-Weltmeisterschaften in Berlin (26. Februar bis 1. März) ist die EM der wichtigste Wettbewerb für die relevante Nationenwertung. Die Herren hatten bereits am Mittwoch als Fünfter die Medaillenrennen knapp verpasst.

Im Sprint der Frauen zeigten sich Lea Sophie Friedrich (Dassow) und Emma Hinze (Cottbus) nach ihrer gemeinsamen Silbermedaille im Teamsprint am Mittwoch weiter in glänzender Verfassung. Nach Platz eins und zwei in der Qualifikation meisterten die beiden Nachwuchshoffnungen souverän die ersten beiden K.O.-Runden und erreichten das Halbfinale. Damit hat der Bund Deutscher Radfahrer bereits mindestens eine weitere Medaille sicher. Die 19-jährige Friedrich trifft am Freitag in der Vorschlussrunde auf die Ukrainerin Olena Starikowa, auf die 22-jährige Hinze wartet die russische Teamsprint-Europameisterin Anastassija Woinowa.

Bei den Männern verpassten die deutschen Sprinter das Halbfinale deutlich. Maximilian Dörnbach (Heiligenstadt) scheiterte im Achtelfinale an Teamsprint-Europameister Jeffrey Hoogland aus den Niederlanden. Eric Engler (Cottbus) wurde bereits in der ersten K.o.-Runde wegen eines unerlaubten Wechsels der Fahrspur disqualifiziert. Titelverteidiger Stefan Bötticher (Chemnitz) musste mit Magen-Darm-Problemen passen. 

Im nicht-olympischen Scratch-Rennen fuhr Maximilian Beyer (Nordhausen) beim Sieg des Spaniers Sebastian Mora Vedri auf Rang neun.

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