Lennard Kämna hat in den Abruzzen den Anschluss verloren - Bildquelle: AFP/SID/MARCO BERTORELLOLennard Kämna hat in den Abruzzen den Anschluss verloren © AFP/SID/MARCO BERTORELLO

Köln (SID) - Lennard Kämna hat beim gnadenlosen Ausscheidungsfahren in den Abruzzen den Anschluss verloren. Auf der 9. Etappe des Giro d'Italia kam der 25-Jährige von Bora-hansgrohe mit 4:34 Minuten Rückstand auf seinen Mannschaftskollegen Jai Hindley (Australien) ins Ziel und fiel im Gesamtklassement von Platz zwei weit zurück. Die Spitze verteidigte bei der Ankunft auf dem Blockhaus der Spanier Juan Pedro Lopez (Trek-Segafredo).

Tagesbester Deutscher war Kämnas Teamkollege Emanuel Buchmann (Ravensburg/+16 Sekunden) auf Platz sieben, der frühere Tour-Vierte kletterte in der Gesamtwertung in die Top 10 - 1:09 Minuten hat er Rückstand auf Lopez. Für Rüdiger Selig (Zwenkau/Lotto-Soudal) endete der Giro, damit sind nur noch zehn der ursprünglich elf gestarteten deutschen Fahrer im Rennen.

Kämna hatte die ersten drei kleineren Anstiege und auch die Fahrt auf den Passo Lanciano im Kreis der Favoriten überstanden, vor der Bergankunft der ersten Kategorie musste er jedoch abreißen lassen. Die Attacken des Olympiasiegers Richard Carapaz (Ecuador/Ineos Grenadiers) konnte Kämna, der die erste schwere Bergetappe hinauf zum Ätna auf Sizilien gewonnen hatte, nicht mitgehen. Carapaz ist als Vierter (+15 Sekunden) einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg.

Am Montag dürfen sich die Fahrer von den Strapazen der Bergetappe zwischen Isernia und Blockhaus erholen. Nach dem Ruhetag geht es am Dienstag mit einem überwiegend flachen Teilstück zwischen Pescara und Jesi weiter, eine gute Gelegenheit für die Sprinter. Der 85. Giro endet am 29. Mai in Verona.

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