Im deutschen Radsport hofft man auf weitere Lockerungen - Bildquelle: firo Sportphotofiro SportphotoSIDfiro SportphotoPSIIm deutschen Radsport hofft man auf weitere Lockerungen © firo Sportphotofiro SportphotoSIDfiro SportphotoPSI

Köln (SID) - Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hofft in der Coronakrise auf weitere Lockerungen, um Events wie das Sachsenring-Rennen am Sonntag austragen zu können. "Wir sind in regem Austausch mit verschiedenen Gremien und unseren Fachwarten", sagte BDR-Vizepräsident Günter Schabel in einer Mitteilung des Verbandes: "Jede Initiative, jede Bemühung, etwas auf die Beine zu stellen, wird von uns hoch geschätzt, aber aufgrund der Verordnungen der einzelnen Bundesländer sind es derzeit nur einzelne Vorstöße."

Ein Problem für den BDR ist, dass bundesweit keine allgemeinen Regelungen getroffen werden können, weil sich fast täglich die Verordnungen in den einzelnen Bundesländern ändern. In der Pfalz habe ein Verein ein Einzelzeitfahren ausrichten wollen, das von den Behörden jedoch nicht genehmigt wurde, heißt es seitens des BDR. "Das ist bedauerlich, aber man muss die Bestimmungen akzeptieren und einhalten, schließlich geht es um die Gesundheit aller", sagte Schabel: "Wir haben bereits einen Plan B und sogar einen Plan C in der Schublade, aber derzeit gilt es einfach noch abzuwarten."

Beim 72. Sachsenring-Rennen waren am Sonntag rund 40 nationale Fahrer in der Eliteklasse an den Start gegangen. Der Sieg nach 120 km auf einem 3,5 km langen Rundkurs ging unter strikten Hygienebedingungen und ohne Zuschauer nach 3:10 Stunden an Tobias Nolde vom Continental-Team P&S Metalltechnik. Das Rennen hätte schon am 11. April stattfinden sollen, war aber damals aufgrund der Pandemie abgesagt worden.

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