Fabio Jakobsen bleibt zunächst im künstlichen Koma - Bildquelle: AFPSIDANNE-CHRISTINE POUJOULATFabio Jakobsen bleibt zunächst im künstlichen Koma © AFPSIDANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Köln (SID) - Der Zustand des bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzten niederländischen Radprofis Fabio Jakobsen ist "ernst, aber stabil". Das teilte sein Team Deceuninck-Quick Step mit. Untersuchungen hätten keine Verletzungen des Gehirns oder der Wirbelsäule ergeben, aufgrund seiner weiteren schwerwiegenden Verletzungen bleibe er zunächst aber im künstlichen Koma.

Im Sprint um den Sieg hatte der Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) seinen Landsmann kurz vor der Ziellinie bei höchstem Tempo abgeräumt. Jakobsen wurde bei 80 km/h in die Absperrgitter gedrückt. "Das war ein krimineller Akt von Groenewegen. Er gehört dafür in den Knast, dafür würde ich vor Gericht ziehen", twitterte Jakobsens Teamchef Patrick Lefevere. 

Der 23-Jährige wurde ohne Bewusstsein ins Krankenhaus geflogen und dort operiert. Dort stellten die Ärzte Lebensgefahr fest. "Es ist ernst, sein Leben ist direkt bedroht. Er hat eine enorme Menge Blut verloren und erhebliche Verletzungen erlitten", sagte Rennärztin Barbara Jerschina bei Polsat Sport am Mittwochabend.

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