Loch hat den Abgang von Hackl gut verarbeitet - Bildquelle: AFP/SID/ALEXANDER KLEINLoch hat den Abgang von Hackl gut verarbeitet © AFP/SID/ALEXANDER KLEIN

Oberhof (SID) - Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch (33) hat den Abgang seines einstigen Mentors Georg Hackl zum österreichischen Verband gut verarbeitet. "Jede Veränderung hat auch etwas Gutes. Und die Erfolge sind ja immer noch da", sagte Loch dem SID vor der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft in Oberhof (27. bis 29. Januar).

Die Ikone Hackl (56) hatte dem deutschen Verband im vergangenen Sommer den Rücken gekehrt und als Trainer und Experte für die Alpenrepublik angeheuert. Der Kontakt zu seinem ehemaligen Schützling ist dabei größtenteils abgebrochen. "Das Verhältnis ist leider schon distanziert geworden", sagte Hackl dem SID.

Nach einem überragenden Auftaktwochenende der Österreicher dominieren mittlerweile wieder die Athletinnen und Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) das Geschehen im Eiskanal. "Es weint ihm keiner direkt hinterher, auch wenn er natürlich immense Erfahrung hat", sagte der dreimalige Olympiasieger Loch, der vor zwei Wochen im lettischen Sigulda EM-Silber gewonnen hatte.

In Oberhof, wo Loch vor 15 Jahren seinen ersten von insgesamt 13 WM-Titeln errungen hatte, zählt er im Einsitzer zusammen mit Europameister und Lokalmatador Max Langenhan zu den Favoriten. "Das Ziel ist eine Medaille", sagte Loch, bei dem nach vielen Jahren im Weltcup "eher die Vorfreunde als Anspannung" überwiegt: "Ich kann schon behaupten, dass ich einigermaßen weiß, was auf mich zukommt."

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