Julia Taubitz erleidet eine Rückschlag im Rodel-Weltcup - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDJulia Taubitz erleidet eine Rückschlag im Rodel-Weltcup © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Vize-Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) hat ausgerechnet auf deutschem Eis einen Rückschlag im Kampf um den Gesamtsieg im Rodel-Weltcup erlitten. Die 23-Jährige wurde am Samstag in Winterberg nur Dritte, ihre Konkurrentin Tatjana Iwanowa aus Russland landete auf dem zweiten Rang und baute ihren Vorsprung im Klassement aus. Der Sieg ging überraschend an die Lettin Eliza Cauce.

Iwanowa (907 Punkte) hat nun 27 Zähler Vorsprung auf Taubitz (880). Auch das Weltcupfinale am kommenden Wochenende am Königssee findet auf einer deutschen Bahn statt, Taubitz kann ihren ersten Gesamtsieg nun aber nicht mehr aus eigener Kraft perfekt machen.

Damit könnte eine eindrucksvolle Serie enden: Zuletzt kam die Gewinnerin der Kristallkugel bei den Frauen 21-mal in Serie aus Deutschland. Dass dieser Lauf enden könnte, war vor der Saison klar, Cheftrainer Norbert Loch war zum Umbau seines Teams gezwungen. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Olympia-Zweite Dajana Eitberger legen jeweils eine Baby-Pause ein, Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner hat ihre Karriere beendet.

Der Ergebnisdruck lastete damit fast ausschließlich auf Taubitz, die bei der schwierigen WM am vergangenen Wochenende in Sotschi immerhin zum zweiten Mal Vize-Weltmeisterin geworden war. Anna Berreiter (Oberhof), die zuletzt in Oberhof mit ihrem ersten Weltcupsieg überrascht hatte, überzeugte am Samstag in Winterberg mit einem guten fünften Rang.

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