Geisenberger(l.) und Taubitz(m.) führen das Aufgebot an - Bildquelle: AFP/SID/JFKGeisenberger(l.) und Taubitz(m.) führen das Aufgebot an © AFP/SID/JFK

Köln (SID) - Die deutschen Farben im Rennrodeln werden im bevorstehenden Olympia-Winter wie erwartet von den großen Namen vertreten. Im Einsitzer der Frauen führen Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) das Weltcup-Aufgebot an. Bei den Männern schafften es unter anderem Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) und der Olympia-Dritte Johannes Ludwig (Oberhof) ins Team. Dies gab Bundestrainer Norbert Loch am Donnerstag nach dem vierten und letzten Selektionsrennen bekannt.

"Die Frauen fighten und kämpfen, das war eine harte Qualifikation. Wir können international die Spitze mitbestimmen", prognostizierte Norbert Loch. Mit Blick auf die Männer sprach der Coach ein Sonderlob für Ludwig aus, der alle vier Selektionsrennen mit großem Vorsprung gewonnen hatte: "Mit ihm bin ich sehr zufrieden. Felix muss hingegen noch einiges zulegen."

Die Olympia-Zweite Dajana Eitberger (Ilmenau) und Anna Berreiter (Berchtesgaden) komplettieren den vierköpfigen Frauen-Kader. Max Langenhan (Friedrichroda), Chris Eißler (Zwickau), Moritz Bollmann (Sonneberg/Schalkau) sind außerdem Teil Männer-Teams. Bei den Doppelsitzern werden die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl), die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) und Robin Geueke/David Gamm (Winterberg) an den Start gehen.

Loch, der auch nach Olympischen Winterspielen (4. Februar bis 20. Februar) als Bundestrainer weiter zur Verfügung stehen wird, hatte in diesem Jahr erstmals keinen der WM-Medaillengewinner für den Weltcup gesetzt. Daher mussten alle Sportlerinnen und Sportler an den vier Nominierungsrennen teilnehmen, die in Winterberg und Altenberg ausgetragen wurden. 

Die Saison startet am 20. November auf der Olympia-Bahn in Yanqing. Das deutsche Team, das komplett durchgeimpft ist, reist zu einer Testphase bereits am Dienstag nach China und wird bis zum Beginn der Saison vor Ort bleiben.

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