Das deutsche Team will weiter kämpfen - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDDas deutsche Team will weiter kämpfen © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln (SID) - Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft glaubt weiter fest an die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2019 in Japan. "Wir gehen am Samstag auf den Platz, geben über 80 Minuten alles, was wir haben, sodass wir am Ende sagen können: Das war die deutsche Rugby-Nationalmannschaft, das ist das, was wir können", sagte Nationaltrainer Kobus Potgieter vor dem Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Samoa.

Das Hinspiel hatte die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) auf der Südsee-Insel deutlich mit 15:66 verloren. Laut Kapitän Julius Nostadt hatte man Samoa vor allem aufgrund der Physis nichts entgegenzusetzen. "Da müssen wir uns rantasten", sagte der 25-Jährige und stellte positiv heraus, dass es keine bessere Möglichkeit gebe, um "auf einem solchen Niveau zu lernen".

Sollte sich Deutschland am Samstag (16.00 Uhr/DAZN) im Rückspiel in Heidelberg gegen Samoa erwartungsgemäß nicht für die WM qualifizieren, hätte man beim Repechage-Turnier im Herbst noch eine letzte Möglichkeit. "Als Vorbereitung auf das Turnier im Herbst kann dieses Spiel aber nicht gelten, denn diese Spiele sind einfach noch zu weit weg. Bis dahin kann noch viel passieren.", sagte Nostadt.

Potgieter geht vor dem Rückspiel positiv an die Sache: "Es ist immer etwas Besonderes, für das Nationalteam aufzulaufen, umso mehr, wenn es gegen solche namhaften Gegner geht. Wir werden ein weiteres Mal einen guten Eindruck bekommen, von dem Niveau, das uns unter Umständen auch beim Repechage-Turnier im Herbst gegen Kanada, Hongkong und den Zweiten der Afrika-Meisterschaft erwarten wird."

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