Bekam seine Medaille nach Hause geschickt: Thomas Dreßen - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDBekam seine Medaille nach Hause geschickt: Thomas Dreßen © PIXATHLONPIXATHLONSID

München - Skirennläufer Thomas Dreßen muss im Zuge der Corona-Krise umplanen. Weil er seine Medaille für Weltcup-Gesamtrang zwei in der Abfahrt nach der Absage des Saisonfinales zugeschickt bekommen wird, macht er "die Siegerehrung mit dem Postler daheim, er darf mir die Medaille umhängen", sagte der 26-Jährige im Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "tz" (Mittwochausgabe).

Im Moment, betonte Dreßen, "gibt es auch Wichtigeres als Siegerehrungen". Zum Beispiel die Gesundheit - auch Dreßens. Er nutzt die gewonnene Zeit nach dem verfrühten Saisonende, "damit ich die ganzen Wehwehchen auskuriere, schaue, dass Knie, Hüfte und Schulter wieder in Ordnung kommen". Anfang April soll es "ganz normal mit dem Konditionstraining" wieder losgehen.

Dreßen: "Eine Wahnsinssaison"

Hinter dem Mittenwalder liegt ein Comeback-Winter - und "eine Wahnsinnssaison", wie er angesichts seiner drei Weltcup-Siege 2019/20 sagte. In der absoluten Weltspitze sieht sich Dreßen allerdings noch nicht angekommen. Der Südtiroler Dominik Paris oder Beat Feuz (Schweiz) "sind schon in einer anderen Liga unterwegs", betonte er.

Dreßen hat aber einen Plan, wie er aufschließen kann. "Ich muss schauen, dass ich mich technisch weiter entwickle, denn dadurch machst du weniger Fehler, beziehungsweise, du reagierst in Grenzsituationen besser", sagte er.

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