Der Österreicher Marcel Hirscher führt in Val d'Isere - Bildquelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDTOM PENNINGTONDer Österreicher Marcel Hirscher führt in Val d'Isere © GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDTOM PENNINGTON

Val-d'Isère (SID) - Für die deutschen Ski-Rennläufer Felix Neureuther und Stefan Luitz läuft der Weltcup-Riesenslalom der Männer im französischen Val d'Isere vorerst nicht nach Wunsch. Bei widrigen Bedingungen fuhr Neureuther bei seinem Comeback nach mehr als einem Jahr im ersten Lauf auf Rang 18, er liegt 2,27 Sekunden hinter dem führenden Marcel Hirscher (Österreich). 

Luitz, dessen Sieg vom vergangenen Wochenende in Beaver Creek wegen der Sauerstoff-Affäre infrage steht, ist vorerst Achter (+1,60 Sekunden). "Die letzten Tage waren schon belastend", sagte der Allgäuer, der in Beaver Creek zwischen beiden Läufen verbotenerweise aus einer Sauerstoffflasche inhaliert hatte. Bei der Fahrt habe ihn die Aufregung nicht belastet, betonte er, allerdings sei er "mit angezogener Handbremse" gefahren. 

Hirscher gelang bei Schneefall, schlechter Sicht und auf ruppiger Piste am Face de Bellevarde mit der Startnummer eins ein hervorragender Lauf: Er liegt bereits 0,71 Sekunden vor Zan Kranjec aus Kroatien und 0,99 Sekunden vor Matts Olsson aus Schweden.