Luitz zog sich die Schulterluxation im Januar zu - Bildquelle: AFPSIDALBERTO PIZZOLILuitz zog sich die Schulterluxation im Januar zu © AFPSIDALBERTO PIZZOLI

München (SID) - Skirennläufer Stefan Luitz hat sich nach seiner Mitte Januar erlittenen Schulterluxation einer Operation unterzogen. Der 26-Jährige aus Bolsterlang ließ den Eingriff an der linken Schulter am Mittwoch in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) durchführen. Das gab der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag bekannt. Die Saison war für Luitz nach seinem bei der WM in Are/Schweden erlittenen Innenbandriss im linken Knie ohnehin vorzeitig beendet gewesen.

Seine Rückkehr strebt Luitz rechtzeitig zur Vorbereitung auf die neue Saison an. "Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwa zehn bis zwölf Wochen wieder möglich", sagte Dr. Claudius Zeiler, der den Eingriff vorgenommen hatte.

Luitz hatte am 12. Januar bei seinem Sturz im Riesenslalom von Adelboden/Schweiz die Schulterverletzung erlitten. Beim WM-Riesenslalom startete er mit einer angepassten Orthese, schied aber nach einem erneuten Sturz im ersten Durchgang aus und verletzte sich dabei am linken Knie.

"Für mich als Leistungssportler ist es wichtig, dass die Schulter wieder zu hundert Prozent stabil ist," sagte Luitz: "Und da ich durch den Innenbandeinriss aktuell ohnehin nicht rennfahren kann, habe ich mich entschieden, den Eingriff jetzt durchführen zu lassen."