Schlierenzauer und Widhölzl wurden positiv getestet - Bildquelle: AFPSIDSASCHA SCHUERMANNSchlierenzauer und Widhölzl wurden positiv getestet © AFPSIDSASCHA SCHUERMANN

Köln (SID) - Die Corona-Pandemie hat den Skisprung-Weltcup schon nach dem Auftakt in Wisla/Polen erreicht: Wie Österreichs Verband ÖSV am Mittwoch mitteilte, sind Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer, dessen Teamkollege Philipp Aschenwald sowie Cheftrainer Andreas Widhölzl positiv auf COVID-19 getestet worden. 

Als Reaktion darauf zog der ÖSV sein geplantes Team für die Springen am Wochenende im finnischen Kuusamo zurück und wird mit dem B-Kader antreten. Die positiv Getesteten sowie der Rest des A-Kaders hat sich in Quarantäne begeben.

"Trotz Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen und Beachtung der strengen ÖSV-Regeln wurden bei einem Routine-Test einige Personen aus dem Lager der Skispringer positiv auf COVID-19 getestet", hieß es in der ÖSV-Mitteilung: "Als reine Präventivmaßnahme und um mögliche Ansteckungsketten zu unterbrechen, hat sich die sportliche Führung des ÖSV dazu entschlossen, keine Athleten und Betreuer, die beim Auftakt in Wisla vor Ort waren, nach Finnland zu entsenden."

Zu den genauen Umständen der Infektion machte der ÖSV keine Angaben. Damit bleibt zunächst unklar, ob die positiven Tests der Österreicher auch Auswirkungen auf andere Nationen haben.

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