Das deutsche Team um Geiger muss eine Aufholjagd starten - Bildquelle: AFP/SID/JURE MAKOVECDas deutsche Team um Geiger muss eine Aufholjagd starten © AFP/SID/JURE MAKOVEC

Köln (SID) - Die deutschen Skispringer um Weltcup-Spitzenreiter Karl Geiger müssen beim ersten Teamwettbewerb der Olympia-Saison eine Aufholjagd starten. Im polnischen Wisla liegen die DSV-Adler, die im März ihren WM-Titel erfolgreich verteidigt hatten, nach dem ersten Durchgang nur auf Platz vier. 

Mit 381,1 Punkten ist der Rückstand auf die führenden Österreicher (412,1) bereits stattlich. Zweiter ist Polen (408,7) vor Slowenien (388,1), das sich noch absolut in Reichweite der DSV-Adler befindet. Geiger (Oberstdorf) hielt die deutsche Mannschaft mit einem guten abschließenden Sprung auf 116,5 m noch im Rennen. Norwegen liegt weit zurück, nachdem der frühere Skiflug-Weltmeister Robert Johansson auf 93,5 m abstürzte.

Bei schwierigen Bedingungen und teils mächtigem Aufwind patzten diverse Topspringer. Aus der deutschen Mannschaft kam der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) nicht über 107,0 m hinaus. Pius Paschke (Kiefersfelden/121,5 m) und Stephan Leyhe (Willingen/118,0) hatten zuvor überzeugt.

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