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Divisional Round: Patriots gegen Chiefs

Patriots marschieren: NFL-Champions beenden Chiefs-Serie

  • Aktualisiert: 22.02.2018
  • 14:49 Uhr
  • ran.de
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© 2016 Getty Images
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Die New England Patriots sind nur noch zwei Schritte von der Titelverteidigung entfernt. Gegen die Kansas City Chiefs stellt Rob Gronkowski einen Rekord auf. Bei den Gästen geht ein Star völlig unter.

Foxborough/München - Wenn es darauf ankommt, können sich die New England Patriots auf ihre Offensiv-Stars verlassen. Mit dem 27:20 (14:6) über die Kansas City Chiefs in der Divisional Round hat das erfolgreichste NFL-Team des 21. Jahrhunderts zum fünften Mal nacheinander das AFC Championship Game erreicht und sich nach zwei Niederlagen zum Ausklang der Regular Season zurückgemeldet.

Dem Titelverteidiger gelang ein Start nach Maß. Gleich im ersten Drive brachte Rob Gronkowski die Gastgeber nach einem Pass von Tom Brady über acht Yards aufs Scoreboard. Für "Gronk" sollte es ein historischer Abend werden: Im dritten Viertel fing der von einer Knieverletzung genesene 26-Jährige den achten Touchdown-Pass seiner Playoff-Karriere - mehr als je ein Tight End vor ihm.

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Brady über einen Yard zum Touchdown

Während die Chiefs vor der Pause nur dank zweier Field Goals von Cairo Santos punkteten, steuerte "Pats"-Spielmacher Brady per Quarterback Sneak seinen sechsten erlaufenen Touchdown in seiner Playoff-Karriere bei. Zuvor war der viermalige NFL-Champion mit einem Run erst einen Yard vor der Endzone gestoppt worden.

Chiefs-Quarterback Alex Smith, der sein Team zuvor zu elf Siegen nacheinander geführt hatte, stand zunächst völlig neben sich. Bis zur Pause brachte der 31-Jährige nicht einmal die Hälfte seiner Pässe für 65 Yards zu seinen Teamkollegen. Folglich lag fast die komplette Verantwortung über weite Strecken in den Armen von Charcandrick West. Der Running Back erlief insgesamt 61 Yards inklusive Touchdown zum Endstand.

Maclin steht neben sich

Star-Wide-Receiver Jeremy Maclin kam - auch wegen seiner vor einer Woche erlittenen Knöchelverstauchung - nie wirklich ins Rollen. Der Arbeitsnachweis des 27-Jährigen: zwei Catches für 23 Yards - seine zweitschlechteste Ausbeute der Saison. So brachten die Gäste das Ei erst im dritten Spielabschnitt erstmals in die Endzone der Patriots - Albert Wilson fing einen Smith-Pass über zehn Yards.

Brady konnte sich in seinem 30. Playoff-Spiel neben Gronkowski auch wieder auf Julian Edelman verlassen. Dem Wide Receiver unterliefen bei seinem Comeback nach Fußbruch zwar in der ersten Hälfte vier Drops - so viele wie nie zuvor in einem NFL-Spiel. Doch mit zehn Catches für 100 Yards sowie einem Lauf über elf Yards schaffte der 29-Jährige sogar mehr Raumgewinn als der Mann des Abends.

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Amendola rammt Fleming weg

Danny Amendola fiel dagegen nur mit einem fiesen Hit gegen Jamell Fleming auf. Ansonsten fing der Wide Receiver zwei Pässe für 18 Yards - immerhin seine beste Stats seit Week 14.

Mit zwei Field Goals durch Kicker Stephen Gostkowski im Schlussviertel zum zwischenzeitlichen 27:13 schickten die "Pats" die Chiefs endgültig in die ewigen Jagdgründe - zumindest für diese Saison. Sebastian Vollmers Traum vom Super Bowl 50 in San Francisco lebt dagegen weiter. Nächster Gegner sind am kommenden Wochenende in der Nacht von Sonntag auf Montag die Denver Broncos oder die Pittsburgh Steelers.


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