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Tödliche ICE-Einsätze: NBA-Star Wembanyama "entsetzt"
Basketball-Star Victor Wembanyama hat sich nach den tödlichen Schüssen auf Zivilisten durch Einsatzkräfte der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis tief erschüttert gezeigt. "Jeden Tag wache ich auf, sehe die Nachrichten und bin entsetzt", sagte der französische Allstar von den San Antonio Spurs. Die PR-Abteilung des NBA-Teams habe ihn um zurückhaltende Äußerungen gebeten, "aber ich werde nicht hier sitzen und eine politisch korrekte Antwort geben".
Er finde es "verrückt, dass manche Leute es darstellen oder so klingen lassen, als sei es akzeptabel. Als sei die Ermordung von Zivilisten akzeptabel", betonte Wembanyama sichtlich bewegt. Er stelle sich angesichts der Nachrichtenlage "tiefgehende Fragen" über sein Leben. Ins Detail wollte der 22-Jährige aus Vorsicht allerdings nicht gehen: "Ich bin Ausländer in diesem Land. Ich lebe hier. Aber ich bin besorgt. Es ist furchtbar."
Am 7. Januar war in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota zunächst die unbewaffnete Renée Good in ihrem Auto erschossen worden. 17 Tage später folgten die tödlichen Schüsse vermummter Einsatzkräfte auf Alex Pretti. Beide waren US-Bürger und wurden 37 Jahre alt. Regierungsmitglieder begründeten die Tötung jeweils mit Notwehr.