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Sport Allgemein Eishockey

Neuer Modus, neue Regeln in der Eishockey-Champions-League

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© IMAGO/FREDRIK KARLSSON/SID/FREDRIK KARLSSON
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Geänderter Modus, neue Regeln, mehr Spektakel? Wenn der deutsche Eishockey-Meister Red Bull München zusammen mit dem ERC Ingolstadt und den Adler Mannheim ab Donnerstag zum ersten Spieltag der Champions League antritt, müssen auch sie sich erst einmal umgewöhnen. Denn die Königsklasse kommt in der Saison 2023/24 im neuen Gewand daher.

Allen voran die Gruppenphase wurde reformiert. Statt 32 nehmen nur noch 24 Mannschaften teil. Diese werden jedoch nicht wie bisher in Gruppen aufgeteilt, sondern werden in einer "Regular Season" (31. August bis 18. Oktober) in einer Gesamttabelle gelistet. Jede Mannschaft spielt in je drei Heim- und Auswärtsspielen nur noch je einmal gegen sechs verschiedene Gegner.

Die 16 besten Teams qualifizieren sich für die K.o.-Phase (14. November bis 17. Januar), die Zuordnung erfolgt per Setzliste, welche sich an der Gesamttabelle orientiert. Der Erste trifft also auf den 16., der Zweite auf den 15. usw.

Hinzu kommen drei Regeländerungen auf dem Eis, die alle Zwei-Minuten-Strafzeiten betreffen. So bleibt eine entsprechende Unterzahl in der CHL etwa auch dann bestehen, wenn im Powerplay ein Tor fällt. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch mehr Spektakel. "Es ist keine zu elementare Veränderung, aber es kann einen Einfluss auf das Spiel haben", sagte Münchens Sportdirektor Christian Winkler.

Für den amtierenden deutschen Meister habe die CHL "einen sehr hohen Stellenwert", betonte Winkler: "Es sind die besten Teams Europas dort, und wir würden sie sehr gerne gewinnen." München erreichte 2019 als bislang einziger deutscher Verein das Finale, bei den vergangenen fünf Teilnahmen erreichte man immer mindestens das Achtelfinale.

Auch die Adler Mannheim und der ERC Ingolstadt peilen die Runde der letzten 16 an. Mannheim muss dafür in der Regular Season aber unter anderem gegen Titelverteidiger Tappara Tampere aus Finnland bestehen, der Vizemeister aus Ingolstadt kommt nach sechsjähriger Abstinenz eher als unbeschriebenes Blatt zurück in den elitären Kreis.

Die Panther starten am Donnerstag (20.00 Uhr) bei den Rouen Dragons aus Frankreich ins Turnier, die Adler Mannheim empfangen bereits zuvor (19.30 Uhr) den italienischen HC Bolzano. München ist am Freitag (18.30 Uhr) bei Vitkovice Ridera in Tschechien zu Gast.


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