- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport Olympia Eishockey

Seider denkt nicht an Olympia: "Steht zu viel auf dem Spiel"

Article Image Media
© AFP/GETTY IMAGES/SID/GREGORY SHAMUS

Der deutsche Eishockeystar Moritz Seider verschwendet rund zwei Wochen vor dem Start noch kaum einen Gedanken an Olympia. An die Winterspiele denke er "relativ wenig, um ehrlich zu sein", sagte der NHL-Verteidiger der Detroit Red Wings in einer Medienrunde: "Es steht einfach zu viel auf dem Spiel gerade. Ich versuche, immer im Hier und Jetzt zu bleiben."

Nach dem letzten Ligaspiel bei Utah Mammoth um John-Jason Peterka einen Tag vor der Eröffnungsfeier am 6. Februar werde es "alles relativ schnell gehen. Dann werden schnell die Sachen gepackt und dann kommt erstmal ein Reality-Check". Mit diesem wolle er sich aber noch "nicht zu sehr" beschäftigen.

"Wir performen unheimlich gut, warum sollte man sich das jetzt nehmen, nur weil man mit dem Fokus irgendwo anders hindriftet?", sagte Seider. Mit seinem Team ist Seider auf dem besten Weg, die Durststrecke von neun Spielzeiten ohne Play-offs zu beenden. In der Eastern Conference liegen die Red Wings auf Rang zwei, Dauerbrenner Seider gehört zu den Leistungsträgern und spielte sich in den Kandidatenkreis für die James Norris Memorial Trophy.

Er sehe sich aber, so Seider, "auf jeden Fall nicht" als besten Verteidiger der Liga: "Dafür gibt es die Makars (Cale Makar, Anm. d. Red.), Hughes (Quinn Hughes) und die Werenskis (Zach Werenski) hier draußen und das ist auch völlig richtig so."

In Mailand trifft Seider im letzten Vorrundenspiel auf die Amerikaner Hughes und Werenski, Makar könnte mit Kanada im weiteren Turnierverlauf warten. Die Stardichte ist aufgrund der Rückkehr der NHL-Profis riesig.

"Wir wissen alle, das ist kein Geheimnis, dass es so eine Nationalmannschaft noch nie auf dem Eis gab und das ist unheimlich toll, dass wir endlich die Chance haben, alle zusammen vereint für unser Land auftreten zu dürfen und die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen vertreten zu dürfen", sagte Seider. Trotzdem müsse man "ehrlich zu sich sein", erklärte der Defensivmann: "Wir haben das beste Team, aber das haben auch alle anderen Mannschaften."

- Anzeige -
- Anzeige -