- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport Olympia Eishockey

Berühmter Penalty: Draisaitl ärgert seinen Vater

Article Image Media
© AFP/GETTY IMAGES/SID/CAMERON BARTLETT

Den berühmtesten Penalty der deutschen Eishockey-Geschichte reibt Leon Draisaitl seinem Vater gerne unter die Nase. "Ich habe den natürlich tausendmal gesehen, das kann man sich ja vorstellen", sagte der Topstürmer der Edmonton Oilers dem SID, "und ich habe ihn deswegen auch schon ein paar Mal aufgezogen."

Eigentlich habe Papa Peter "alles richtig gemacht", erklärte Sohn Leon: "Außer das Wichtigste, nicht genug Schmackes dahinter. Er muss in den Kraftraum."

Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Méribel war Peter Draisaitl die tragische Figur. Im Penaltyschießen im Viertelfinale gegen Kanada vergab der Stürmer beide seine Versuche, der zweite ging in die Geschichte ein. Draisaitl schoss Kanadas Torhüter Sean Burke den Puck durch die Beine, der kullerte weiter, fiel um - und blieb genau auf der Linie liegen.

Zehn Millionen Menschen schauten vor den Bildschirmen zu, sogar die Tagesschau wurde für das Spiel verschoben. Seitdem kommen die Gedanken bei Draisaitl senior alle vier Jahre wieder hoch. "Immer wenn Winterspiele anstehen...", sagte der inzwischen 60-Jährige im SID-Gespräch.

Seit 1992 war kein Draisaitl mehr bei Olympia. "Es tut mir wirklich leid für ihn, dass er dieses Vergnügen noch nicht erleben durfte", sagte Peter Draisaitl: "Ich finde es schade, dass Leon 30 Jahre alt ist und noch keine mitgemacht hat, das muss man sich mal vorstellen. Das sind die Highlights, dafür macht man das jahrzehntelang, damit man da hinkommt."

Leon Draisaitl führt in Mailand (ab 12. Februar) die wohl beste deutsche Nationalmannschaft der Geschichte an. Der Kölner könnte sogar die ganz große Ehre erhalten, er ist einer der drei Kandidaten für den deutschen Fahnenträger.

- Anzeige -
- Anzeige -