- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport Olympia Eishockey

Olympia: MacLeod hofft auf Medaille für Eishockey-Frauen

Article Image Media
© Imago/nordphoto GmbH/SID/Hafner

Bundestrainer Jeff MacLeod traut den deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo eine historische Leistung zu. "Für jeden, der teilnimmt, ist es der Traum, eine Medaille zu gewinnen. Wenn wir als Team gut performen, ist das möglich", sagte der Kanadier dem RND. Olympisches Edelmetall gab es für die Frauen-Nationalmannschaft noch nie, bestes Abschneiden war bislang ein fünfter Platz 2006 in Turin.

Als ursächlich für die Entwicklung im deutschen Frauen-Eishockey sieht MacLeod, seit 2023 DEB-Chefcoach, die neue Gier nach Erfolgen: "Wir sind glücklich darüber, dass wir konstanter werden und eine gewisse Gewinnermentalität aufgebaut haben, zum Beispiel beim Deutschland Cup oder in der Olympia-Qualifikation."

Im Kampf gegen die Dauer-Dominatoren USA (10 WM-Titel) und Kanada (13 WM-Titel) schlummere vor allem im deutschen Nachwuchs vielversprechendes Potenzial, so der 54-Jährige. Mit Mathilda Heine ist eine Hoffnungsträgerin der Zukunft schon jetzt in Mailand dabei - und mit gerade einmal 16 Jahren die jüngste Athletin im deutschen Olympia-Aufgebot überhaupt.

"Sie verfügt über einen hohen Eishockey-IQ und ein gutes Skillset", attestierte MacLeod der Stürmerin. "In den vergangenen zwölf Monaten hat sie viel Zeit investiert, um körperlich stärker, fitter und athletischer zu werden." Zudem sei Heine auf verschiedenen Positionen einsetzbar.

In die Olympischen Spiele starten Deutschlands Eishockey-Frauen am Donnerstag gegen Schweden (12.10 Uhr/ZDF). Weitere Gegner in der Vorrunde sind Japan (07. Februar), Frankreich (09. Februar) und Gastgeber Italien (10. Februar).

- Anzeige -
- Anzeige -