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Pleite in Sandhausen - Bielefeld verliert an Boden

  • Aktualisiert: 16.03.2014
  • 15:39 Uhr
  • SID
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© SID-SID-PIXATHLON
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Arminia Bielefeld hat im Abstiegskampf einen Dämpfer kassiert und durch die neunte Auswärtsniederlage den Anschluss zum rettenden Ufer verloren.

Sandhausen - Zweitligist Arminia Bielefeld hat im Abstiegskampf einen herben Dämpfer kassiert und durch die neunte Auswärtsniederlage den Anschluss zum rettenden Ufer erst einmal verloren. Die Ostwestfalen unterlagen beim SV Sandhausen mit 0:1 (0:1) und bleiben auf Relegationsrang 16. Es war die zweite Niederlage im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Norbert Meier. Der Rückstand von Bielefeld auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz wuchs am 25. Spieltag auf fünf Punkte an.  

Vor 4100 Zuschauern besiegelte Nicky Adler (33.) den neunten Saisonsieg der Sandhausener, die sich mit nun 34 Punkten der größten Abstiegssorgen entledigt haben dürften. Es war der erste Dreier des Teams von Coach Alois Schwartz nach zuvor vier Partien ohne Sieg.

Den Gastgebern war die Verunsicherung nach den vergangenen Partien zunächst anzumerken. Kurzfristig war auch noch Ranisav Jovanovic (Mandelentzündung) ausgefallen, für den Adler stürmte. Der 28-Jährige nutzte dann auch gleich seine erste gute Chance, als er einen Freistoß von Timo Achenbach ins Tor lenkte. Zuvor hatten es drei Bielefelder Profis verpasst, im Strafraum zu klären.

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Gäste mit zuwenig Zug zum Tor 

Arminias Abwehrchef Manuel Hornig, der in der 26. Minute eine gute Kopfballchance hatte, war zum Zeitpunkt des Gegentreffers allerdings nicht mehr auf dem Feld. Der Kapitän musste zwei Minuten zuvor wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. In der Offensive blieben die Ostwestfalen meist ungefährlich. Nach Vorarbeit von Patrick Schönfeld landete der Schuss von Angreifer Fabian Klos in den Armen von SV-Keeper Manuel Riemann (40.). 

Nach dem Wechsel forcierten die kompakt in der Defensive stehenden Hausherren den Druck. Ein abgefälschter Schuss von Julian Schauerte landete aber nur am Pfosten (56.). Eine Viertelstunde vor dem Ende traf Danny Blum das Außennetz. Die Arminen präsentierten sich insgesamt zu harmlos.


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