Fußball
Zuschauer und Erlöse: Rekordjahr für die 3. Liga
Vizepräsident Peter Frymuth blickt für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf ein Rekordjahr der 3. Liga zurück. "Seit Ende der Corona-Pandemie haben wir durchgehend steigende Zahlen - auch bei den Umsätzen und Erlösen der Klubs", sagte der 69-Jährige vor der Veröffentlichung des Saisonreports 2024/2025 in der kommenden Woche. "Daran sieht man, dass die Entwicklung nachhaltig ist."
4,4 Millionen Fans kamen in die Stadien, mehr als 11.500 im Schnitt und damit so viele wie in keiner anderen 3. Liga weltweit. Das lag vor allem an den Zugpferden Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld, die beide aufstiegen. "Wir haben viele hochinteressante Duelle. Hinzu kommt die ständige Spannung, weil die Liga sportlich so unberechenbar ist", sagte Frymuth. Die Klubs leisteten mit wirtschaftlicher Vernunft "hervorragende Arbeit".
Gemeinsam erlösten die 17 Drittligisten (Berechnung ohne die drei Zweitvertretungen) erstmals mehr als 300 Millionen Euro, zwölf Vereine haben ein positives Eigenkapital. 2022/23 waren es noch acht gewesen. "Die 3. Liga macht auch für die Zukunft Appetit", betonte Frymuth, der mit Freude darauf verwies, dass Stars wie Nick Woltemade (Newcastle United) oder Said El Mala (1. FC Köln) in der Liga geformt wurden.