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Tabellenführer Gladbach: Das sind die Glücksgriffe von Borussia-Manager Max Eberl


                <strong>Tabellenführer Gladbach: Das sind die Goldgriffe von Borussia-Manager Max Eberl</strong><br>
                Borussia Mönchengladbach steht nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze der Bundesliga. Das hat zu einem großen Teil mit einer gelungenen Personalpolitik von Manager Max Eberl (li.) zu tun. ran.de zeigt, bei welchen Neuzugängen (und einigen bereits länger in Gladbach spielenden Profis) Eberl ein richtig goldenes Händchen bewies.
Tabellenführer Gladbach: Das sind die Goldgriffe von Borussia-Manager Max Eberl
Borussia Mönchengladbach steht nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze der Bundesliga. Das hat zu einem großen Teil mit einer gelungenen Personalpolitik von Manager Max Eberl (li.) zu tun. ran.de zeigt, bei welchen Neuzugängen (und einigen bereits länger in Gladbach spielenden Profis) Eberl ein richtig goldenes Händchen bewies.
© 2019 Getty Images

                <strong>Marco Rose</strong><br>
                Borussia Mönchengladbach lag im April 2019 auf Platz 5 der Bundesliga, da traf der Klub eine weitreichende Entscheidung. Erfolgstrainer Dieter Hecking, der erst wenige Monate zuvor verlängerte, musste zum Saisonende gehen, dafür holten die "Fohlen" den früheren Bundesliga-Profi Marco Rose aus Salzburg. Besonders der mit dem österreichischen Serienmeister praktizierte Pressing-Fußball inklusive Mittelfeld-Raute (beides mittlerweile auch in Gladbach implementiert) gab wohl den Ausschlag für den gebürtigen Leipziger Rose. Bislang kann man den riskanten Schritt durchaus als Glücksgriff von Eberl bzw. Gladbach bezeichnen, schließlich führte Rose die Borussia auf Anhieb an die Bundesliga-Tabellenspitze. Das goldene Händchen hat übrigens Rose selbst schon bewiesen, denn kein anderer Bundesliga-Trainer konnte in der laufenden Saison vier Joker-Tore für sich bzw. sein Team verbuchen.
Marco Rose
Borussia Mönchengladbach lag im April 2019 auf Platz 5 der Bundesliga, da traf der Klub eine weitreichende Entscheidung. Erfolgstrainer Dieter Hecking, der erst wenige Monate zuvor verlängerte, musste zum Saisonende gehen, dafür holten die "Fohlen" den früheren Bundesliga-Profi Marco Rose aus Salzburg. Besonders der mit dem österreichischen Serienmeister praktizierte Pressing-Fußball inklusive Mittelfeld-Raute (beides mittlerweile auch in Gladbach implementiert) gab wohl den Ausschlag für den gebürtigen Leipziger Rose. Bislang kann man den riskanten Schritt durchaus als Glücksgriff von Eberl bzw. Gladbach bezeichnen, schließlich führte Rose die Borussia auf Anhieb an die Bundesliga-Tabellenspitze. Das goldene Händchen hat übrigens Rose selbst schon bewiesen, denn kein anderer Bundesliga-Trainer konnte in der laufenden Saison vier Joker-Tore für sich bzw. sein Team verbuchen.
© imago images/Nordphoto

                <strong>Trainerteam</strong><br>
                Der 43-jährige Rose (2.v.l.) arbeitete sich in Salzburg mühsam hoch, war zunächst Nachwuchstrainer und holte mit der U19 den UEFA-Youth-League-Titel 2017. Danach wurde er zum Coach der ersten Mannschaft und brachte damals auch Rene Maric (li.), einen früheren Taktik-Blogger, mit ins Trainerteam. Ebenso gehörte der frühere Bayern- und Salzburg-Torjäger Alexander Zickler (2.v.r.) von Beginn an zu Roses Salzburger Stab. Beide Wegbegleiter Roses konnten die Gladbacher im Sommer 2019 aus Österreich loseisen, zudem noch Athletiktrainer Patrick Eibenberger. Kurzum: Rose war von Beginn weg in der Lage, die Arbeit bei der Borussia mit (s)einem eingespielten Trainerteam aufzunehmen.
Trainerteam
Der 43-jährige Rose (2.v.l.) arbeitete sich in Salzburg mühsam hoch, war zunächst Nachwuchstrainer und holte mit der U19 den UEFA-Youth-League-Titel 2017. Danach wurde er zum Coach der ersten Mannschaft und brachte damals auch Rene Maric (li.), einen früheren Taktik-Blogger, mit ins Trainerteam. Ebenso gehörte der frühere Bayern- und Salzburg-Torjäger Alexander Zickler (2.v.r.) von Beginn an zu Roses Salzburger Stab. Beide Wegbegleiter Roses konnten die Gladbacher im Sommer 2019 aus Österreich loseisen, zudem noch Athletiktrainer Patrick Eibenberger. Kurzum: Rose war von Beginn weg in der Lage, die Arbeit bei der Borussia mit (s)einem eingespielten Trainerteam aufzunehmen.
© 2019 Getty Images

                <strong>Stefan Lainer</strong><br>
                Neben vielen Vertrauten aus dem Trainerteam, konnte Rose auch noch auf dem Spielsektor einen alten Salzburger Weggefährten von Gladbach überzeugen: Stefan Lainer. Der Rechtsverteidiger, der schon in der Mozartstadt ein wichtiger Leistungsträger unter Rose war und 2018 beinahe beim SSC Neapel gelandet wäre, verstärkte die Borussia ohne große Anlaufschwierigkeiten. Mit einem Tor und zwei Vorlagen bewies der 27 Jahre alte Nationalspieler Österreichs schon in den ersten Monaten in der Bundesliga seine Offensivstärke. Ein weiterer Gladbacher Glücksfall also, dass der österreichische Serienmeister Red Bull Salzburg Lainer vor gut einem Jahr die Freigabe für einen Transfer nach Neapel verweigerte. So wechselte Lainer zwölf Monate später für kolportierte 12,5 Millionen Euro Ablöse zur Borussia.
Stefan Lainer
Neben vielen Vertrauten aus dem Trainerteam, konnte Rose auch noch auf dem Spielsektor einen alten Salzburger Weggefährten von Gladbach überzeugen: Stefan Lainer. Der Rechtsverteidiger, der schon in der Mozartstadt ein wichtiger Leistungsträger unter Rose war und 2018 beinahe beim SSC Neapel gelandet wäre, verstärkte die Borussia ohne große Anlaufschwierigkeiten. Mit einem Tor und zwei Vorlagen bewies der 27 Jahre alte Nationalspieler Österreichs schon in den ersten Monaten in der Bundesliga seine Offensivstärke. Ein weiterer Gladbacher Glücksfall also, dass der österreichische Serienmeister Red Bull Salzburg Lainer vor gut einem Jahr die Freigabe für einen Transfer nach Neapel verweigerte. So wechselte Lainer zwölf Monate später für kolportierte 12,5 Millionen Euro Ablöse zur Borussia.
© 2019 Getty Images

                <strong>Breel Embolo</strong><br>
                Ein Transfer mit einem gewissen Risiko war auch jener von Breel Embolo. Der Schweizer Offensivmann galt einst als Wunderkind, als er für fast 30 Millionen Euro Ablöse von Basel zu Schalke kam. In Gelsenkirchen konnte sich der mittlerweile 22-Jährige aber vor allem auch wegen seinem Verletzungspech nie dauerhaft durchsetzen und schon gar nicht die üppige Ablösesumme rechtfertigen. So bekam Gladbach den Nationalspieler im Sommer 2019 für kolportierte zehn Millionen Euro - aus heutiger Sicht ein weiteres Schnäppchen von Manager Max Eberl. Denn der Neuzugang überzeugte ebenfalls auf Anhieb, traf bereits drei Mal (zwei Mal als Joker) und spielt obendrein in neuer Rolle. Zuletzt testete Coach Rose den gelernten Stürmer als Zehner in der Mittelfeldraute. Ein Experiment, das aufging, wie so vieles in der Frühphase der Gladbacher Saison 2019/20.
Breel Embolo
Ein Transfer mit einem gewissen Risiko war auch jener von Breel Embolo. Der Schweizer Offensivmann galt einst als Wunderkind, als er für fast 30 Millionen Euro Ablöse von Basel zu Schalke kam. In Gelsenkirchen konnte sich der mittlerweile 22-Jährige aber vor allem auch wegen seinem Verletzungspech nie dauerhaft durchsetzen und schon gar nicht die üppige Ablösesumme rechtfertigen. So bekam Gladbach den Nationalspieler im Sommer 2019 für kolportierte zehn Millionen Euro - aus heutiger Sicht ein weiteres Schnäppchen von Manager Max Eberl. Denn der Neuzugang überzeugte ebenfalls auf Anhieb, traf bereits drei Mal (zwei Mal als Joker) und spielt obendrein in neuer Rolle. Zuletzt testete Coach Rose den gelernten Stürmer als Zehner in der Mittelfeldraute. Ein Experiment, das aufging, wie so vieles in der Frühphase der Gladbacher Saison 2019/20.
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                <strong>Marcus Thuram</strong><br>
                Wenn man den berühmten Nachnamen Thuram mal außen vorlässt, war der französische Weltmeister-Sohn Marcus bis vor seinem Gladbach-Wechsel ein normales Ligue-1-Talent vom Underdog EA Guingamp. Neun Millionen Euro ließ sich die Borussia den Sprössling vom 98er-Weltmeister Lilian Thuram angeblich kosten. "Sowohl mein Vater, der schon frühzeitig in Gladbach war und sich alles angeschaut hat, als auch ich selbst sind der Meinung, dass die Borussia genau der richtige Klub ist, um mich als Spieler zu entwickeln. Das gesamte Paket stimmt", sagte Thuram junior zuletzt dem "Kicker" über seinen Transfer in die Bundesliga. Sportlich hat der 22 Jahre alte Neuzugang Thuram in seiner neuen Heimat keinerlei Anpassungsschwierigkeiten, in sieben Einsätzen konnte der 1,92-Meter-Hüne immerhin schon fünf Scorerpunkte für sich verbuchen.
Marcus Thuram
Wenn man den berühmten Nachnamen Thuram mal außen vorlässt, war der französische Weltmeister-Sohn Marcus bis vor seinem Gladbach-Wechsel ein normales Ligue-1-Talent vom Underdog EA Guingamp. Neun Millionen Euro ließ sich die Borussia den Sprössling vom 98er-Weltmeister Lilian Thuram angeblich kosten. "Sowohl mein Vater, der schon frühzeitig in Gladbach war und sich alles angeschaut hat, als auch ich selbst sind der Meinung, dass die Borussia genau der richtige Klub ist, um mich als Spieler zu entwickeln. Das gesamte Paket stimmt", sagte Thuram junior zuletzt dem "Kicker" über seinen Transfer in die Bundesliga. Sportlich hat der 22 Jahre alte Neuzugang Thuram in seiner neuen Heimat keinerlei Anpassungsschwierigkeiten, in sieben Einsätzen konnte der 1,92-Meter-Hüne immerhin schon fünf Scorerpunkte für sich verbuchen.
© imago images/Nordphoto

                <strong>Ramy Bensebaini </strong><br>
                Ebenfalls in Frankreich wurde Borussia Mönchengladbach bei der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig. Mit Ramy Bensebaini verpflichtete der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer einen 24-jährigen Algerier, der perspektivisch das Erbe von Oscar Wendt antreten soll. Bislang wechseln sich Neuzugang Bensebaini und Platzhirsch Wendt in Sachen Einsätzen ab. Bensebaini kam in der Bundesliga etwa gegen Köln und Augsburg über 90 Minuten zum Einsatz, beide Spiele gewannen die "Fohlen". Erfolgreiches Job-Sharing zum Einstand in der neuen Bundesliga-Umgebung also. 
Ramy Bensebaini
Ebenfalls in Frankreich wurde Borussia Mönchengladbach bei der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig. Mit Ramy Bensebaini verpflichtete der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer einen 24-jährigen Algerier, der perspektivisch das Erbe von Oscar Wendt antreten soll. Bislang wechseln sich Neuzugang Bensebaini und Platzhirsch Wendt in Sachen Einsätzen ab. Bensebaini kam in der Bundesliga etwa gegen Köln und Augsburg über 90 Minuten zum Einsatz, beide Spiele gewannen die "Fohlen". Erfolgreiches Job-Sharing zum Einstand in der neuen Bundesliga-Umgebung also. 
© 2019 Getty Images

                <strong>Alassane Plea</strong><br>
                In der Vorsaison machte Max Eberl den Franzosen Alassane Plea (li.) zum Rekord-Transfer in Gladbachs Vereinsgeschichte. 23 Millionen Euro soll der Bundesligist für Plea an OGC Nizza überwiesen haben, wo der Offensivmann unter Ex-Gladbach-Coach Lucien Favre aufblühte. Am Niederrhein fand sich der heute 26-Jährige schnell zurecht, steuerte zwölf Bundesliga-Saisontreffer für die Borussia bei. Aber: Erst unter Rose darf Plea nun ausschließlich im Sturmzentrum ran, unter Ex-Coach Dieter Hecking wurde er noch oft auf dem Flügel eingesetzt. Mit bislang vier Toren und vier Vorlagen untermauerte Plea jetzt seine Effektivität im Angriffszentrum. Damit ist Gladbachs Rekordtransfer hinter Robert Lewandowski (FC Bayern/zwölf Scorerpunkte) zusammen mit Jadon Sancho (Borussia Dortmund) zweitbester Scorer der Saison 2019/20.
Alassane Plea
In der Vorsaison machte Max Eberl den Franzosen Alassane Plea (li.) zum Rekord-Transfer in Gladbachs Vereinsgeschichte. 23 Millionen Euro soll der Bundesligist für Plea an OGC Nizza überwiesen haben, wo der Offensivmann unter Ex-Gladbach-Coach Lucien Favre aufblühte. Am Niederrhein fand sich der heute 26-Jährige schnell zurecht, steuerte zwölf Bundesliga-Saisontreffer für die Borussia bei. Aber: Erst unter Rose darf Plea nun ausschließlich im Sturmzentrum ran, unter Ex-Coach Dieter Hecking wurde er noch oft auf dem Flügel eingesetzt. Mit bislang vier Toren und vier Vorlagen untermauerte Plea jetzt seine Effektivität im Angriffszentrum. Damit ist Gladbachs Rekordtransfer hinter Robert Lewandowski (FC Bayern/zwölf Scorerpunkte) zusammen mit Jadon Sancho (Borussia Dortmund) zweitbester Scorer der Saison 2019/20.
© imago images/Michael Weber

                <strong>Yann Sommer</strong><br>
                In seinem sechsten Jahr bei Borussia Mönchengladbach brilliert Torhüter Yann Sommer einmal mehr. Der 30-jährige Schweizer kam 2014 als Nachfolger von Eigengewächs Marc-Andre ter Stegen an den Niederrhein und gehört damit schon zu den am längsten dienenden Profis im Kader der "Fohlen". In der laufenden Spielzeit konnte Sommer laut "bundesliga.de" schon 23 Torschüsse abwehren - ein starker Wert! Drei Mal blieb der Routinier in der Saison 2019/20 sogar ohne Gegentor, darunter im Derby gegen Aufsteiger Köln oder auch auf Schalke.
Yann Sommer
In seinem sechsten Jahr bei Borussia Mönchengladbach brilliert Torhüter Yann Sommer einmal mehr. Der 30-jährige Schweizer kam 2014 als Nachfolger von Eigengewächs Marc-Andre ter Stegen an den Niederrhein und gehört damit schon zu den am längsten dienenden Profis im Kader der "Fohlen". In der laufenden Spielzeit konnte Sommer laut "bundesliga.de" schon 23 Torschüsse abwehren - ein starker Wert! Drei Mal blieb der Routinier in der Saison 2019/20 sogar ohne Gegentor, darunter im Derby gegen Aufsteiger Köln oder auch auf Schalke.
© 2019 Getty Images

                <strong>Tabellenführer Gladbach: Das sind die Goldgriffe von Borussia-Manager Max Eberl</strong><br>
                Borussia Mönchengladbach steht nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze der Bundesliga. Das hat zu einem großen Teil mit einer gelungenen Personalpolitik von Manager Max Eberl (li.) zu tun. ran.de zeigt, bei welchen Neuzugängen (und einigen bereits länger in Gladbach spielenden Profis) Eberl ein richtig goldenes Händchen bewies.

                <strong>Marco Rose</strong><br>
                Borussia Mönchengladbach lag im April 2019 auf Platz 5 der Bundesliga, da traf der Klub eine weitreichende Entscheidung. Erfolgstrainer Dieter Hecking, der erst wenige Monate zuvor verlängerte, musste zum Saisonende gehen, dafür holten die "Fohlen" den früheren Bundesliga-Profi Marco Rose aus Salzburg. Besonders der mit dem österreichischen Serienmeister praktizierte Pressing-Fußball inklusive Mittelfeld-Raute (beides mittlerweile auch in Gladbach implementiert) gab wohl den Ausschlag für den gebürtigen Leipziger Rose. Bislang kann man den riskanten Schritt durchaus als Glücksgriff von Eberl bzw. Gladbach bezeichnen, schließlich führte Rose die Borussia auf Anhieb an die Bundesliga-Tabellenspitze. Das goldene Händchen hat übrigens Rose selbst schon bewiesen, denn kein anderer Bundesliga-Trainer konnte in der laufenden Saison vier Joker-Tore für sich bzw. sein Team verbuchen.

                <strong>Trainerteam</strong><br>
                Der 43-jährige Rose (2.v.l.) arbeitete sich in Salzburg mühsam hoch, war zunächst Nachwuchstrainer und holte mit der U19 den UEFA-Youth-League-Titel 2017. Danach wurde er zum Coach der ersten Mannschaft und brachte damals auch Rene Maric (li.), einen früheren Taktik-Blogger, mit ins Trainerteam. Ebenso gehörte der frühere Bayern- und Salzburg-Torjäger Alexander Zickler (2.v.r.) von Beginn an zu Roses Salzburger Stab. Beide Wegbegleiter Roses konnten die Gladbacher im Sommer 2019 aus Österreich loseisen, zudem noch Athletiktrainer Patrick Eibenberger. Kurzum: Rose war von Beginn weg in der Lage, die Arbeit bei der Borussia mit (s)einem eingespielten Trainerteam aufzunehmen.

                <strong>Stefan Lainer</strong><br>
                Neben vielen Vertrauten aus dem Trainerteam, konnte Rose auch noch auf dem Spielsektor einen alten Salzburger Weggefährten von Gladbach überzeugen: Stefan Lainer. Der Rechtsverteidiger, der schon in der Mozartstadt ein wichtiger Leistungsträger unter Rose war und 2018 beinahe beim SSC Neapel gelandet wäre, verstärkte die Borussia ohne große Anlaufschwierigkeiten. Mit einem Tor und zwei Vorlagen bewies der 27 Jahre alte Nationalspieler Österreichs schon in den ersten Monaten in der Bundesliga seine Offensivstärke. Ein weiterer Gladbacher Glücksfall also, dass der österreichische Serienmeister Red Bull Salzburg Lainer vor gut einem Jahr die Freigabe für einen Transfer nach Neapel verweigerte. So wechselte Lainer zwölf Monate später für kolportierte 12,5 Millionen Euro Ablöse zur Borussia.

                <strong>Breel Embolo</strong><br>
                Ein Transfer mit einem gewissen Risiko war auch jener von Breel Embolo. Der Schweizer Offensivmann galt einst als Wunderkind, als er für fast 30 Millionen Euro Ablöse von Basel zu Schalke kam. In Gelsenkirchen konnte sich der mittlerweile 22-Jährige aber vor allem auch wegen seinem Verletzungspech nie dauerhaft durchsetzen und schon gar nicht die üppige Ablösesumme rechtfertigen. So bekam Gladbach den Nationalspieler im Sommer 2019 für kolportierte zehn Millionen Euro - aus heutiger Sicht ein weiteres Schnäppchen von Manager Max Eberl. Denn der Neuzugang überzeugte ebenfalls auf Anhieb, traf bereits drei Mal (zwei Mal als Joker) und spielt obendrein in neuer Rolle. Zuletzt testete Coach Rose den gelernten Stürmer als Zehner in der Mittelfeldraute. Ein Experiment, das aufging, wie so vieles in der Frühphase der Gladbacher Saison 2019/20.

                <strong>Marcus Thuram</strong><br>
                Wenn man den berühmten Nachnamen Thuram mal außen vorlässt, war der französische Weltmeister-Sohn Marcus bis vor seinem Gladbach-Wechsel ein normales Ligue-1-Talent vom Underdog EA Guingamp. Neun Millionen Euro ließ sich die Borussia den Sprössling vom 98er-Weltmeister Lilian Thuram angeblich kosten. "Sowohl mein Vater, der schon frühzeitig in Gladbach war und sich alles angeschaut hat, als auch ich selbst sind der Meinung, dass die Borussia genau der richtige Klub ist, um mich als Spieler zu entwickeln. Das gesamte Paket stimmt", sagte Thuram junior zuletzt dem "Kicker" über seinen Transfer in die Bundesliga. Sportlich hat der 22 Jahre alte Neuzugang Thuram in seiner neuen Heimat keinerlei Anpassungsschwierigkeiten, in sieben Einsätzen konnte der 1,92-Meter-Hüne immerhin schon fünf Scorerpunkte für sich verbuchen.

                <strong>Ramy Bensebaini </strong><br>
                Ebenfalls in Frankreich wurde Borussia Mönchengladbach bei der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig. Mit Ramy Bensebaini verpflichtete der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer einen 24-jährigen Algerier, der perspektivisch das Erbe von Oscar Wendt antreten soll. Bislang wechseln sich Neuzugang Bensebaini und Platzhirsch Wendt in Sachen Einsätzen ab. Bensebaini kam in der Bundesliga etwa gegen Köln und Augsburg über 90 Minuten zum Einsatz, beide Spiele gewannen die "Fohlen". Erfolgreiches Job-Sharing zum Einstand in der neuen Bundesliga-Umgebung also. 

                <strong>Alassane Plea</strong><br>
                In der Vorsaison machte Max Eberl den Franzosen Alassane Plea (li.) zum Rekord-Transfer in Gladbachs Vereinsgeschichte. 23 Millionen Euro soll der Bundesligist für Plea an OGC Nizza überwiesen haben, wo der Offensivmann unter Ex-Gladbach-Coach Lucien Favre aufblühte. Am Niederrhein fand sich der heute 26-Jährige schnell zurecht, steuerte zwölf Bundesliga-Saisontreffer für die Borussia bei. Aber: Erst unter Rose darf Plea nun ausschließlich im Sturmzentrum ran, unter Ex-Coach Dieter Hecking wurde er noch oft auf dem Flügel eingesetzt. Mit bislang vier Toren und vier Vorlagen untermauerte Plea jetzt seine Effektivität im Angriffszentrum. Damit ist Gladbachs Rekordtransfer hinter Robert Lewandowski (FC Bayern/zwölf Scorerpunkte) zusammen mit Jadon Sancho (Borussia Dortmund) zweitbester Scorer der Saison 2019/20.

                <strong>Yann Sommer</strong><br>
                In seinem sechsten Jahr bei Borussia Mönchengladbach brilliert Torhüter Yann Sommer einmal mehr. Der 30-jährige Schweizer kam 2014 als Nachfolger von Eigengewächs Marc-Andre ter Stegen an den Niederrhein und gehört damit schon zu den am längsten dienenden Profis im Kader der "Fohlen". In der laufenden Spielzeit konnte Sommer laut "bundesliga.de" schon 23 Torschüsse abwehren - ein starker Wert! Drei Mal blieb der Routinier in der Saison 2019/20 sogar ohne Gegentor, darunter im Derby gegen Aufsteiger Köln oder auch auf Schalke.

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