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Fußball

Abgebrüht und gallig: Gruda bei Leipzig sofort angekommen

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© FIRO/SID

Anlaufschwierigkeiten kennt Brajan Gruda nicht. "Die Jungs haben mich gut aufgenommen, die erste Woche war wirklich top, hat Spaß gemacht", sagte der Neuzugang von RB Leipzig nach seinem gelungenen Debüt beim 2:1 (1:0) beim 1. FC Köln, bei dem der U21-Nationalspieler nur wenige Tage nach seiner Rückkehr aus England in die Startelf von Trainer Ole Werner gerückt war.

"Er ist einfach ein außergewöhnlich guter Fußballer, der sehr sehr gut zu uns passt, der auch für so ein Auswärtsspiel eine gewisse Abgebrühtheit, Galligkeit mitbringt", sagte Werner über den Leihspieler von Brighton & Hove Albion: "Ich war mit seinem Debüt zufrieden und Fakt ist nunmal auch, dass wir jetzt keine Zeit zu verlieren haben, Spieler zu integrieren."

Besonders mit einem Mitspieler habe die "Connection" auf Anhieb gestimmt. Christoph Baumgartner, der in Müngersdorf mit seinem Doppelpack (29./56.) zum Matchwinner avanciert war, sei "ein geiler Kicker. Es macht einfach Bock mit ihm zu spielen", sagte Gruda - und bekam das Lob postwendend zurück: "Wenn zwei gute Fußballer aufeinandertreffen, dann kann das schon harmonieren. Ich bin überrascht, wie ekelig er gegen den Ball ist, das finde ich geil", sagte Baumgartner: "Oft hast du ja bei den Zockern so ein bisschen, dass sie weglassen. Das ist bei ihm gar nicht, er hält da voll rein."

Und soll das möglichst am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) gleich wieder tun, wenn die Leipziger den FC Bayern im DFB-Pokal-Viertelfinale herausfordern. Der deutsche Rekordmeister sei "eine der besten, wenn nicht sogar die beste Mannschaft der Welt", sagte Gruda, der während des Interviews am Sonntagabend mit einem Auge das Spiel der Bayern gegen die TSG Hoffenheim (5:1) verfolgte. Aber: "Wir haben eine gute Truppe, wir halten dagegen und versuchen weiterzukommen."

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