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Gesperrter Mainz-Coach: "Werde nicht auf der Tribüne sitzen"

  • Aktualisiert: 04.10.2019
  • 07:55 Uhr
  • SID
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© Getty
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Trainer Sandro Schwarz vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 will seine Sperre in aller Zurückgezogenheit abbüßen.

Mainz - Trainer Sandro Schwarz vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 will seine Sperre in aller Zurückgezogenheit abbüßen. "Ich werde nicht auf der Tribüne sitzen, sondern im Stadion nach einem Ort suchen, wo ich das Spiel in Ruhe verfolgen kann. Vielleicht wird es sogar am TV sein", sagte der 40-Jährige dem kicker (Freitagsausgabe).

Schwarz, der nach der ersten Gelb-Roten Karte gegen einen Bundesligatrainer im Kellerduell des Tabellen-16. bei Schlusslicht SC Paderborn (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) gesperrt ist, möchte das Spiel möglichst analytisch betrachten, und "das würde schwierig werden auf einer emotionalen Tribüne, wo man immer Gefahr läuft, in Gespräche verwickelt zu werden. Außerdem möchte ich mich davon freimachen, dass eine Kamera 90 Minuten auf mich gerichtet ist."

Als ungerecht empfindet Schwarz, dass Trainer im Gegensatz zu Spielern sogar noch nach dem Spiel Kontaktverbot zur Mannschaft haben: "Nach Abpfiff noch einmal auf eine Uhr schauen zu müssen, bis 30 Minuten herum sind, ist für mich Wahnsinn." Co-Trainer Jan-Moritz Lichte wird Schwarz' Rolle am Spielfeldrand übernehmen.

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