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SC Freiburg vs. Borussia Dortmund

Nur Remis: Borussia Dortmund enttäuscht in Freiburg

  • Aktualisiert: 05.10.2019
  • 17:46 Uhr
  • SID
Article Image Media
© 2019 Getty images
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Borussia Dortmund hinkt den eigenen Ansprüchen immer weiter hinterher.

Freiburg - Borussia Dortmund hinkt den eigenen Ansprüchen immer weiter hinterher. Der selbst ernannte Meisterschaftsanwärter kam am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht über ein 2:2 (1:0) beim Überraschungsteam des SC Freiburg hinaus und musste sich mit dem dritten Unentschieden in Folge zufrieden geben. Der BVB brachte durch ein ganz spätes Eigentor von Manuel Akanji (90.) erneut eine Führung nicht über die Zeit und enttäuschte auf ganzer Linie. 

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Der Belgier Axel Witsel mit einem Traumtor (19.) traf für die Dortmunder, die am Mittwoch in der Champions League bei Slavia Prag gewonnen hatten (2:0). Dazu kam ein Eigentor des Freiburgers Lukas Kübler (67.). Senkrechtstarter Luca Waldschmidt hatte Freiburgs ersten Ausgleich (55.) erzielt. Durch das Remis ist der BVB seit nunmehr 17 Spiele gegen Freiburg ungeschlagen - das ist den Westfalen zuvor gegen keinen anderen Klub gelungen.

Hazard bereitet Traumtor von Witsel vor

Im Vorfeld des Spiels sprach die Statistik entsprechend eindeutig gegen Freiburg. Seit Dezember 2011 hatte der SC kein Heimtor gegen den BVB erzielt. Auch für Trainer Christian Streich stand eine desaströse Bilanz zu Buche. In 13 Partien holte der Coach gerade einmal zwei Unentschieden bei 5:27 Toren.

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion, darunter der neue DFB-Präsident Fritz Keller mit seinem Vize Rainer Koch, sahen in der Anfangsphase dominante Dortmunder. Die Gäste, die auf Paco Alcacer und Nico Schulz verzichten mussten, schnürten die Breisgauer in deren Hälfte ein.

Die Freiburger, bei denen Kapitän Mike Frantz fehlte, verteidigten mit Mann und Maus. Nach zwölf Minuten standen bereits vier Ecken für Dortmund zu Buche. In der 14. Minute musste der angeschlagene BVB-Außenverteidiger Lukasz Piszczek vom Platz, Trainer Lucien Favre wechselte offensiv - er brachte Nationalspieler Julian Brandt.

Trotz der Dortmunder Überlegenheit erarbeiteten sich die Gastgeber die erste gute Chance, die Waldschmidt aber nicht nutzen konnte (17.). Auf der anderen Seite legte Witsel zwei Minuten später seine Bewerbung zum Tor des Monats vor. Der Mittelfeldspieler verwandelte eine Ecke von Thorgan Hazard per Direktschuss.

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Waldschmidt profitiert von Bürkis Patzer 

Der SC war nur kurz geschockt. Christian Günter hatte den Ausgleich auf dem Fuß (25.), nach einer halben Stunde wäre dies für die Freiburger durchaus verdient gewesen. Der Auftritt der Gäste war nicht besonders souverän - trotz einer Großchance von Brandt (34.). Waldschmidt hätte die zögerliche BVB-Vorstellung fast bestraft (40.).

Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief der BVB total, die Freiburger waren wesentlich agiler. Waldschmidt verfehlte das Ziel aus der Distanz nur knapp (50.). Der Ausgleich lag da bereits in der Luft, und Waldschmidt gelang dann auch der längst verdiente Treffer - der frühere SC-Torwart Roman Bürki sah dabei nicht allzu gut aus. Den erneuten Rückstand durch Küblers Eigentor hatte der SC eigentlich nicht verdient, Akanji sorgte dann unfreiwillig für Gerechtigkeit.

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