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Fußball

"Ein bisschen besonders": Bayer vor deutschen Wochen?

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© AFP/SID/PAU BARRENA

Schon wieder gegen den BVB? Und dann gegen die Bayern? Bei diesen Aussichten musste Kasper Hjulmand tief durchatmen. "Ich finde es ein bisschen besonders, dass wir in Europa gegen zwei deutsche Mannschaften spielen könnten", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen nach dem Einzug in die Play-offs der Champions League.

Nach dem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den FC Villarreal, mit dem die Werkself am finalen Spieltag der Ligaphase das Ticket für die Zwischenrunde gelöst hatte, ging der Blick sofort auf die Auslosung am Freitag (12.00 Uhr). Dort warten entweder Borussia Dortmund oder Olympiakos Piräus als Play-off-Gegner. Setzen sich die Leverkusener durch, blüht ihnen wie in der Vorsaison im Achtelfinale Bayern München.

In Sachen Play-off-Gegner gab es bei Bayer unterschiedliche Präferenzen. "Bei Dortmund haben wir dann die Reise nicht so weit. Aber sonst habe ich da keinen Favoriten", sagte Torhüter Janis Blaswich. Bayers Sportchef Simon Rolfes hatte indessen eine klare Meinung: "Dortmund wird es genauso gehen: International spielst du lieber international als ein deutsches Duell."

Leverkusens Malik Tillman, mit einem Doppelpack der Matchwinner gegen Villarreal, erinnerte an die bisherigen Duelle mit Dortmund und Piräus in der laufenden Saison. "Champions League sollte Anspruch und Motivation genug sein. Aber wir haben mit beiden noch eine offene Rechnung. Wer auch immer kommt, wäre für uns gut", sagte der Offensivspieler mit Blick auf die Play-offs (17./18. und 24./25. Februar).

In Piräus hatte Hjulmands Team erst in der Vorwoche am siebten Spieltag der Ligaphase mit 0:2 verloren. Gegen den BVB hatte es in der Bundesliga Ende November eine 1:2-Niederlage gegeben, ehe Bayer die Dortmunder Anfang Dezember im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal warf (1:0).

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