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Boris Johnson wird deutlich

Ukraine-Krise: UEFA erwägt Verlegung des Champions-League-Finales in St. Petersburg

  • Aktualisiert: 24.02.2022
  • 14:11 Uhr
  • SID
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© AFP/SID/OLGA MALTSEVA
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Trotz der Eskalation im Ukraine-Konflikt nach der Rede von Russlands Präsidenten Wladimir Putin will die UEFA das Champions-League-Finale weiterhin in St. Petersburg austragen. Ein Statement von Boris Johnson könnte nun zum Umdenken führen.

Frankfurt am Main - Die UEFA überlegt nun wohl doch, das Champions-League-Finale 2022 aufgrund der Ukraine-Krise aus St. Petersburg abzuziehen. Das berichtet "Sky UK".

Mit ein Grund für das Umdenken soll die Aussage des britischen Premierministers Boris Johnson sowie Forderungen zahlreicher Spitzenpolitiker sein, dass Russland "auf keinen Fall wichtige Fußball-Entscheidungen austragen" dürfe, "nach dem Entschluss in einen souveränen Staat einzumarschieren". 

Am Dienstagmorgen teilte die UEFA in einem Statement mit: "Die UEFA beobachtet die Situation ständig und genau. Zurzeit gibt es keine Pläne, den Austragungsort zu ändern."

Am 28. Mai soll das Endspiel in der russischen Metropole stattfinden. Es finden am Dienstag aber weitere Konsultationen bei der UEFA zu diesem Thema statt. Der russische Staatskonzern Gazprom gehört zu den größten Sponsoren der UEFA.

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UEFA-Statement zur Lage in Russland: "Gegenwärtig werden alle Spiele stattfinden"

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Montag die Unabhängigkeit der Separatisten-Gebiete Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt. Zudem kündigte er die Entsendung russischer Soldaten in die Gebiete an. Die USA und die EU wollen schon am Dienstag eine Entscheidung über erste Sanktionen gegen Russland treffen.

Auch bei den Play-offs zur WM und den Europa-League-Partien mit Beteiligung russischer Mannschaften sind keine Änderungen vorgesehen. Die UEFA stehe "in engem Kontakt mit den betroffenen Nationalverbänden und Vereinen", hieß es: "Gegenwärtig werden alle Spiele wie geplant stattfinden." 

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Die russische Nationalmannschaft empfängt am 24. März in Moskau Polen in den WM-Play-offs. In der Europa League sind in Zenit St. Petersburg und Spartak Moskau zwei russische Teams weiterhin im Wettbewerb vertreten. 

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