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DFB-Frauen: Angeschlagene Popp verpasst Island-Spiel

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© AFP/SID/FRANCK FIFE
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Für Kapitänin Alexandra Popp hat die kurze Olympiavorbereitung der deutschen Fußballerinnen mit einem Rückschlag begonnen. Die 33-Jährige verpasst wegen einer Reizung am Fuß das EM-Qualifikationsspiel am Freitag (18.15 Uhr/ZDF) in Reykjavik gegen Island. Popp, die am Montag noch an der offiziellen Einkleidung für die Sommerspiele in Paris teilgenommen hatte, soll vier Tage später in Hannover gegen Österreich (16. Juli, 19.00 Uhr/ARD) aber wieder zur Verfügung stehen.

Popps Einsatz gegen Island sei ohnehin "nicht geplant" gewesen, so Bundestrainer Horst Hrubesch: "Wir haben uns deswegen gemeinsam mit ihr und den Verantwortlichen des VfL Wolfsburg dazu entschieden, sie nicht mit nach Island zu nehmen, um ihr zum einen die Reisestrapazen zu ersparen und damit sie zum anderen die Zeit nutzen kann, ihr individuelles Training im Verein fortzusetzen. Es ist eine Vernunftsentscheidung, bei der die bestmögliche Regeneration und Vorbereitung auf das Olympische Fußballturnier an erster Stelle steht."

Popp reist daher schon am Dienstag wieder aus dem DFB-Quartier ab. "Mir war es wichtig, zum Lehrgangsstart bei der Mannschaft zu sein und die Olympia-Einkleidung sowie das gemeinsame Abendessen mit den anderen Olympia-Teilnehmerinnen mitzuerleben. Das ist ein besonderer Tag, um uns auf unsere große Mission in Frankreich einzustimmen", sagte sie.

Popp hatte bereits im April die Spiele der DFB-Frauen in Österreich (3:2) sowie gegen Island (3:1) verletzungsbedingt verpasst.

Am Dienstag beginnt das Team von Bundestrainer Horst Hrubesch mit der Trainingsarbeit. Vor dem Abflug nach Marseille (21. Juli) stehen noch die Pflichtaufgaben auf Island und gegen Österreich an, das EM-Ticket hat die deutsche Auswahl bereits sicher.


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