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Gewalt gegen Schiedsrichter: Berliner Landesligist engagiert Security-Dienst

  • Aktualisiert: 30.10.2019
  • 14:37 Uhr
  • SID
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© PIXATHLONPIXATHLONSID
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Nach den jüngsten Gewaltattacken gegen Schiedsrichter im Amateurfußball hat der Berliner Landesligist Friedenauer TSC reagiert.

Berlin - Nach den jüngsten Gewaltattacken gegen Schiedsrichter im Amateurfußball hat der Berliner Landesligist Friedenauer TSC reagiert. Der Siebtligist wird die Schiedsrichter bei seinen Spielen ab sofort von einer Sicherheitsfirma schützen lassen.

"Bei uns gab es keine Gewalt gegen Schiris. Aber um die Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, haben wir uns dazu entschlossen. Worte und Banner sind nicht genug", sagte Ronny Herms, Mitglied im TSC-Vorstand, der Bild.

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Personenschützer für den Unparteiischen

Für jeden Sonntag, an dem bis zu fünf Teams des Klubs spielen, wird ein professioneller Security-Mitarbeiter eingesetzt - als Bodyguard für die Schiedsrichter. Er soll vor, während und nach dem Spiel auf die Unparteiischen aufpassen. Kostenpunkt bis Ende der Hinrunde: Rund 5.000 Euro. 

"Wir müssen es aus eigenen Mitteln stemmen. Das fällt schwer, aber die Sicherheit ist es wert", sagte Herms.

Schiedsrichter-Streik wegen Gewaltübergriffen

Am vergangenen Wochenende wurde ein 22 Jahre alter Schiedsrichter in einem Kreisliga-Spiel in Hessen von einem Spieler niedergestreckt und bewusstlos geschlagen. Der Schiedsrichter musste mit einem Hubschrauber in die Klinik gebracht werden und wird nach wie vor behandelt.

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Gewaltattacken gegen Schiedsrichter: DFB-Spitze reagiert
News

DFB-Spitze sagt Schiedsrichtern Unterstützung zu

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in einem Offenen Brief an seine Referees auf die jüngsten Gewaltattacken gegen Schiedsrichter reagiert.

  • 30.10.2019
  • 14:32 Uhr

In Berlin hatte es am vergangenen Wochenende einen Schiedsrichter-Streik gegeben. Aus Protest gegen die zunehmende Gewalt wurden alle Unparteiischen von der Berlin-Liga abwärts von ihren Spielen abgesetzt. Aufgrund dieser Maßnahme sah sich der Berliner Fußball-Verband (BFV) gezwungen, den Spieltag abzusagen. Mehr als 1000 Spiele waren betroffen.

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