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Nach Gerüchten aus Frankreich

Pep Guardiola: Das spricht für und gegen einen Wechsel zu Manchester United

  • Aktualisiert: 22.01.2016
  • 16:47 Uhr
  • ran.de / Christoph Gailer
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© imago/Sportimage
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Pep Guardiolas Abgang vom FC Bayern im Sommer 2016 steht fest. Die Frage ist nur: Zu welchem englischen Verein wechselt er? Nun gibt es Berichte aus Frankreich, wonach Guardiola sich mit Verantwortlichen von Manchester United getroffen haben soll. Doch was spricht eigentlich für und was gegen einen Wechsel zu ManUtd?

München - Bayern-Trainer Pep Guardiola soll sich laut Informationen der französischen Sport-Tageszeitung "L'Equipe" mit Verantwortlichen von Manchester United getroffen haben, um über eine mögliche Trainer-Tätigkeit ab dem Sommer 2016 zu sprechen.

Zwar dementierte der englische Rekordmeister dieses Gerücht umgehend, doch was würde eigentlich für bzw. gegen einen Wechsel Guardiolas zu den "Red Devils" sprechen? ran.de gibt die Antwort.

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Das spricht für einen Wechsel zu Manchester United

  • Vorliebe für Traditionsvereine

Der Katalane hat als Spieler und Trainer in der Regel langfristig gearbeitet - und das stets bei Traditionsklubs. Als Aktiver spielte er über zehn Jahre für den FC Barcelona. Erst im Spätherbst seiner Laufbahn verließ er den Klub erstmals.

Als Trainer war es ähnlich. Er startete erneut bei den Katalanen, zuerst in der zweiten Mannschaft, später übernahm er mit überwältigendem Erfolg die erste Mannschaft.

Seine Vita als Coach liest sich mit Stationen wie Barcelona und jetzt Bayern schon sehr gut, Manchester United würde als weiterer Traditionsverein perfekt in diese Liste passen. 

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  • Begeisterung Old Trafford

Neben dem Klub Manchester United, der ohnehin schon genug Strahlkraft besitzt, soll Guardiola vor allem die Atmosphäre im Old Trafford überwältigt haben, als er 2011 dort zu Gast war. "Ich kann mir vorstellen eines Tages hier zu trainieren", soll Guardiola laut dessen Biograph Marti Perarnau damals gesagt haben.

Als Trainer einer gegnerischen Mannschaft war Guardiola mit dem FC Bayern im Old Trafford. Zu den "Red Devils" hatte er aber zuvor schon eine besondere Verbindung: In den Champions-League-Endspielen 2009 und 2011 schlug er mit dem FC Barcelona Manchester United gleich zwei Mal.

  • Finanzielle Möglichkeiten

Als einer der größten Klubs der Welt hätte Guardiola bei ManUnited wohl finanzielle Möglichkeiten in einem Ausmaß, das er selbst aus München noch nicht kannte. Ab der kommenden Saison tritt der neue TV-Vertrag der Premier League endgültig in Kraft und gewährt den Vereinen astronomische Möglichkeiten - allen voran auch Manchester United.

Laut der englischen Tageszeitung "Sun" soll der aktuelle Trainer Louis van Gaal - sollte er im Sommer noch da sein - 260 Millionen Euro für Transfers ausgeben dürfen. Zumindest diese Summe bekäme dann wohl auch Guardiola zur Verfügung gestellt. Zum Vergleich: In Guardiolas drei Jahren beim FC Bayern gab der deutsche Rekordmeister "nur" 202 Millionen Euro für Neuzugänge aus. 

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Das spricht gegen einen Wechsel zu Manchester United

  • Nächste Saison vielleicht keine Champions-League-Teilnahme

Die Europa League kennt Guardiola bislang als Trainer nur vom Hörensagen. Sollte er aber tatsächlich zu United wechseln, droht ihm allerdings dieser unter Top-Mannschaften unpopuläre Wettbewerb. Denn: Manchester United kommt in der laufenden Saison unter Trainer Louis van Gaal, der eigentlich noch bis 2017 in Manchester unter Vertrag steht, nicht so recht in Tritt. Der Klub liegt derzeit nur auf Rang fünf in England.

Für einen Perfektionisten wie Guardiola dürfte die Europa League wohl nicht gerade den ganz großen Anreiz darstellen. In der aktuellen Saison musste sich ManUtd schon mühevoll durch die Qualifikation für die Gruppenphase der Königsklasse quälen. In einer Gruppe mit ZSKA Moskau, PSV Eindhoven und Wolfsburg war dann Endstation.

  • Kader nicht stark genug, um sofort um Titel mitzuspielen

Statt um den Champions-League-Titel zu spielen, ist somit nur noch jener in der Europa League drin. Der Meistertitel in England ist wohl auch schon außer Reichweite. Da stellt sich natürlich unweigerlich die Frage nach der Qualität des Kaders.

Die Antwort ist relativ einfach: Die aktuelle Mannschaft genügt weder im Einzelnen noch im Kollektiv den immer noch hohen Ansprüchen des englischen Rekordmeisters. Daran änderten auch teure Transfers im Sommer 2015, wie etwa jener von Anthony Martial (50 Millionen Euro Ablöse), wenig.

Selbst unter Berücksichtigung der oben erwähnten finanziellen Möglichkeiten des Klubs, dürfte es da für Guardiola schwierig werden, schon 2016/2017 ernsthaft um die großen Titel mitzuspielen. 

  • Biograph: Wechsel zu ManCity bereits sicher

Ein Mann, der Guardiola in der Vergangenheit sehr nahe stand, behauptet, dass die Entscheidung des Katalanen schon längst gefallen sei: Guillem Balague.

Der Biograph des Trainers erklärte auf Twitter, dass sich der Bayern-Trainer schon mit Uniteds Stadtrivalen Manchester City geeinigt haben soll. Nur der Vertrag sei noch nicht unterzeichnet. Bei City arbeiten mit Txiki Begiristain (Sportdirektor) und Ferran Soriano (Geschäftsführer) zwei einstige Vertraute Guardiolas zu Zeiten beim FC Barcelona.


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