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Real Madrid

Cristiano Ronaldo: Seine Macht wird langsam zum Problem

  • Aktualisiert: 23.04.2016
  • 23:00 Uhr
  • ran.de
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© 2016 Getty Images
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Eine Minute vor Spielende verlässt Cristiano Ronaldo gegen Villarreal das Feld. Eine Demonstration seiner Macht, die selbst Trainer Zinedine Zidane überrascht und für Real Madrid schon bald zum Problem werden könnte.

München – Die Partie ist längst entschieden. Es steht 3:0 für Real Madrid, es läuft die 90. Spielminute gegen Villarreal. Trotzdem macht Cristiano Ronaldo noch einmal das, was er so häufig tut: auffallen.

Eine Flanke versucht er per Fallrückzieher aufs Tor zu bringen. Doch das misslingt nicht nur, der Weltfußballer verletzt sich dabei auch noch am rechten Oberschenkel. Da die Königlichen schon drei Mal gewechselt haben, geht Ronaldo einfach so vom Platz. Noch vor Abpfiff und offensichtlich auch zur Verwunderung von Trainer Zinedine Zidane, der vom Superstar mit keinem Blick gewürdigt wird.

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Wegen Ronaldo: Zidane in Erklärungsnot

So kommt Zidane nach dem Spiel in Erklärungsnot: "Er hat am Ende etwas gespürt, mehr kann ich im Moment aber nicht sagen. Ich glaube, es war vielmehr ein Schrecken als etwas Ernstes. Cristiano hatte Angst, ging früher vom Feld, weil er besorgt war", sagt Zidane den Medienvertretern. "Das Spiel lief noch eine Minute und er wollte sofort wissen, was los ist."

Kritiker sehen sich in so einer Aktion wieder in der egozentrischen Art Ronaldos bestätigt. Keine Frage, bei den Königlichen steht kein anderer Spieler so sehr im Rampenlicht – und hat so viel Einfluss.

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Zidane machtlos gegen Ronaldo?

Liest man zwischen den Zeilen, scheint selbst Trainer Zidane - immerhin eine Vereinsikone - der Macht Ronaldos wenig entgegensetzen zu können. "Manchmal bereue ich es, dass ich ihn nicht früher rausnehme, damit so etwas nicht passiert. Er braucht das manchmal. Es ist wichtig, dass er manchmal ausgewechselt wird oder ein Spiel nicht bestreitet. Aber er ist ein Spieler, der immer spielen und sein Bestes geben will", sagte der Franzose nach der Partie.

Doch offenbar kann oder will sich Zidane in dieser Hinsicht nicht durchsetzen. In seinen bisherigen 43 Pflichtspielen in dieser Saison stand CR7 in 42 davon über 90 Minuten auf dem Platz. Lediglich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den AS Rom wurde er ausgewechselt – in der 89. Minute.

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Real Madrid: Zukunft hängt von Ronaldo-Entscheidung ab

Doch nicht nur auf dem Platz steht der 31-Jährige im Mittelpunkt. Ronaldo bestimmt auch die Zukunftsplanung von Real Madrid. Während in Spanien aktuell über eine Vertragsverlängerung bis 2020 spekuliert wird (Quelle: Marca / El Confidencial), gibt es auch immer wieder Wechselgerüchte um den Superstar.

Zuletzt soll es bereits ein Geheimtreffen mit Paris St. Germain gegeben haben, auch Manchester United hat offenbar Interesse an einer Rückholaktion des Goalgetters.

Dilemma für Real Madrid

So stehen die Madrilenen vor einem Dilemma: So lange sich CR7 nicht entschieden hat, lässt sich die Kaderplanung für die kommenden Jahren nicht vorantreiben. Denn eins ist auch klar: Mit einem geschätzten Gehalt von 20 Millionen Euro im Jahr ist er Topverdiener. Doch die Frage ist: Wird er auf lange Sicht das Geld noch wert sein?

So ist jetzt Ronaldo am Zug. Und wie auch immer er sich entscheiden wird, am Ende wird er damit wieder im Rampenlicht stehen. Egal, für welche Option er sich entscheidet. 


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