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HBL: Nationalspielerin Steffen verlässt Oldenburg
Von den "Minis" bis zur Kapitänin: Seit Kindesbeinen lief die deutsche WM-Silbermedaillengewinnerin Marie Steffen für den VfL Oldenburg auf, nun verlässt die 24-Jährige den Handball-Bundesligisten aus ihrer Heimatstadt vorzeitig.
"Ein ausländischer Klub hat die in ihrem Vertrag verankerte Ausstiegsklausel gezogen", gaben die Niedersachsen in einer Vereinsmitteilung bekannt. Ihr neuer Verein, für den das Oldenburger Eigengewächs ab dann Sommer auslaufen wird, wurde indes nicht mitgeteilt. Steffens ursprünglicher Vertrag beim VfL datierte bis 2027. Über das Interesse des ausländischen Klubs und die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs habe die 24-Jährige den VfL bereits Anfang des Jahres informiert.
"Eine Spielerin von uns bekommt die Chance, im Ausland Profihandballerin zu werden, sich voll auf ihren Sport zu konzentrieren und im Hinblick auf die Nationalmannschaft vielleicht noch einen größeren Schritt zu machen", erklärte Geschäftsführer Andreas Lampe nun in der Vereinsmitteilung, den Wunsch nach dem nächsten Karriereschritt stattgegeben zu haben.
Steffen, die beim VfL "vom Mini-Handball bis zur Kapitänin" reifte, gehört seit der Saison 2019/20 fest dem Bundesligakader an. Bei der in den Niederlanden und Deutschland ausgetragenen Handball-Weltmeisterschaft 2025 gewann sie mit der DHB-Auswahl die Silbermedaille, nachdem sie von Bundestrainer Markus Gaugisch nachnominiert worden war.