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Sport Allgemein Handball

EM: Portugal entzaubert Dänemark - Färöer ausgeschieden

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© IMAGO/SID/Maximilian Koch

Die portugiesische Handball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft Topfavorit Dänemark entzaubert und sich als Gruppensieger für die Hauptrunde qualifiziert. Der WM-Vierte setzte sich in einer umkämpften Begegnung in Herning überraschend mit 31:29 (12:11) gegen den Weltmeister und Olympiasieger durch. Während Portugal (2:0 Punkte) damit am Donnerstag erster Gegner der deutschen Mannschaft in der nächsten Runde ist, starten die Dänen nach dem herben Dämpfer ohne Punkt in die nächste Turnierphase.

Beste Werfer des Spiels waren die portugiesischen Brüder Francisco und Martim Costa mit jeweils neun Treffern. Auf der anderen Seite reichten Dänemark die acht Tore von Superstar Mathias Gidsel nicht. Durch den Sieg von Portugal schied damit auch Nordmazedonien aus, das nach dem 24:23 (13:9) gegen Rumänien noch leise auf den Einzug in die Hauptrunde gehofft hatte.

In der Gruppe D verpassten die Färöer den erstmaligen Einzug in die Hauptrunde. Die Färinger unterlagen in Oslo trotz lautstarker Unterstützung Slowenien mit 27:30 (15:16) und mussten damit doch noch die Schweiz auf den zweiten Platz vorbeiziehen lassen. Die Mannschaft von Trainer Andy Schmid hatte sich zuvor deutlich mit 43:26 (22:16) gegen Montenegro durchgesetzt und mit dem Kantersieg dafür gesorgt, dass das Team des kleinen Atlantik-Archipels um den Kieler Rückraumstar Elias Ellefsen a Skipagötu zum Abschluss gegen die bereits qualifizierten Slowenen nicht verlieren durfte.

Derweil feierte Bob Hanning mit der italienischen Nationalmannschaft ein versöhnliches EM-Ende. Nach den Niederlagen gegen Island und Ungarn gewann die Mannschaft des deutschen Trainers im letzten Gruppenspiel 29:28 (15:13) gegen Polen - der erste Sieg Italiens bei einer Europameisterschaft seit 1998. Der Einzug in die Hauptrunde war aber bereits vor der Begegnung nicht mehr möglich. Den Gruppensieg sicherte sich hier die Isländer durch ein 24:23 (14:14) gegen Ungarn.

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