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Golla und Co. greifen wieder an: Re-Start mit Medaillenglanz
Johannes Golla brennt schon wieder: Nur neun Tage nach dem EM-Finale legt die Handball-Bundesliga wieder los. Für den Kapitän der deutschen Silbermedaillengewinner und der SG Flensburg-Handewitt trotz der nur kurzen Auszeit kein Problem. "Eine etwas längere Pause wäre schön, aber letztendlich soll ich wieder das machen, was ich sehr gerne tue: Handballspielen", sagte Golla dem NDR vor dem Re-Start am Dienstag beim VfL Gummersbach (20.00 Uhr/Dyn).
Mit sechs dänischen Gold- und zwei deutschen Silberhelden bei der Europameisterschaft, die am 1. Februar mit einem 34:24-Finalsieg der Skandinavier gegen das Team von Bundestrainer Alfred Gislason endete, war die SG so erfolgreich wie kein anderer Verein. "Es ist immer schön, wenn unsere Jungs ein Turnier mit Medaillen und viel Rückenwind beenden", sagte SG-Geschäftsführer Holger Glandorf, der allerdings auch einen Wermutstropfen zu beklagen hat.
Bei ihrer Verfolgung von Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit SC Magdeburg müssen die Fördestädter den Ausfall von Kreisläufer Lukas Jörgensen verkraften, der einen Kreuzbandriss erlitt und von Nachverpflichtung Adin Faljic ersetzt werden soll. Golla geht den zweiten Saisonabschnitt dennoch zuversichtlich an.
"Im Idealfall bleiben wir dort, wo wir jetzt stehen", sagte der 28-Jährige zum bisherigen Tabellenplatz zwei: "Ein Traum wäre es, wenn wir uns noch dichter an Magdeburg heranschieben würden." Zum Auftakt muss er dabei auch gegen vier Gegner hart zupacken, mit denen er in den vergangenen Wochen viel Zeit verbrachte.
Gummersbach hofft darauf, dass seine Nationalspieler Julian Köster, Mathis Häseler, Miro Schluroff und Tom Kiesler auch in der Liga glänzen.