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Coville gelingt schnellste Weltumseglung der Geschichte
Dem Franzosen Thomas Coville ist bei der Jules Verne Trophy die schnellste Weltumseglung der Geschichte gelungen. Mit dem Trimaran Sodebo Ultim 3 benötigte der Skipper für die Strecke 40 Tage, 10 Stunden und 45 Minuten, die bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2017 unterbot er um fast 13 Stunden.
Coville überquerte mit seiner sechsköpfigen Crew am Sonntagmorgen um 7.46 Uhr vor der Küste von Brest/Frankreich die Ziellinie zwischen dem Leuchtturm Créac'h auf der Insel Ouessant und dem Leuchtturm Lizard Point in England. Der 57-Jährige schnappte sich einen neun Jahre alten Rekord: 2017 hatte sein Landsmann Francis Joyon mit dem Boot Idec Sport 40 Tage, 23 Stunden und 30 Minuten gebraucht.
Für Coville war es bereits der dritte Sieg bei der Jules Verne Trophy, 1997 und 2010 hatte er als Crew-Mitglied triumphiert, nun gelang ihm der erste Erfolg als Skipper.
Coville war am 15. Dezember in in Ouessant in See gestochen, die 28.315 Seemeilen (52.440 Kilometer) legte sein Team mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,17 Knoten (50 km/h) zurück.