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Wintersport Olympia

Deutsche Langläuferinnen bei Karlsson-Gala chancenlos

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© AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Die deutschen Skilangläuferinnen um Peking-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler haben im ersten Rennen der Winterspiele von Mailand und Cortina die erhoffte Top-10-Platzierung verpasst. Beim Triumph der Schwedin Frida Karlsson im Skiathlon kam Pia Fink am Samstagmittag in Lago di Tesero als beste DSV-Starterin auf Platz zwölf, Hennig Dotzler wurde 30. mit über fünf Minuten Rückstand.

"Es war ein sehr hartes Rennen, bei dem Streckenprofil und diesen nass-stumpfen Streckenbedingungen gibt es kaum härtere Kombinationen. Zudem ging es durch Karlsson von Beginn an ab", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder: "Katha wollte bei den Topläuferinnen dabei sein, aber das hat ihr richtig weh getan. Pia hat es richtig gemacht und ihr eigenes Tempo gefunden, das passt." Hennig Dotzler meinte: "Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht meinen Sahnetag erwischt hatte. Und wir waren materialtechnisch im Klassischen auch nicht 100 Prozent dabei."

50-km-Weltmeisterin Karlsson setzte sich nach jeweils zehn Kilometern im klassischen und freien Stil mit 51,0 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson durch, die bei der WM 2025 in Trondheim den Skiathlon gewonnen hatte. Bronze ging an die Norwegerin Heidi Weng (+1:26,7 Minuten). Weltcup-Gesamtsiegerin Jessie Diggins (USA), die 2022 in Peking Skiathlon-Silber geholt hatte, fiel nach einem Sturz in der ersten Runde früh zurück und wurde nur Achte (+2:21,1).

In einem von Beginn an sehr schnellen Rennen auf dem schweren Kurs im Fleimstal kassierten die deutschen Läuferinnen unerwartet große Rückstände. Die 30 Jahre alte Fink, die dank einer starken zweiten Rennhälfte für das beste DSV-Ergebnis in einem Olympia-Skiathlon seit Evi Sachenbacher-Stehle 2010 in Vancouver (Platz elf) sorgte, kam 3:04,9 Minuten nach Karlsson ins Ziel. Helen Hoffmann als 18. (+3:59,4) lag noch vor Hennig Dotzler (+5:00,4), Katherine Sauerbrey wurde 33. (+5:41,7).

Für die Schwedinnen, die schon bei der WM in Trondheim alle sechs Titel geholt hatten, war es der erste Olympiasieg im Skiathlon. Peking-Olympiasiegerin Therese Johaug (Norwegen) ist mittlerweile zurückgetreten, wenige Wochen nach der Geburt ihres zweiten Kindes war sie als TV-Expertin in Tesero dabei.

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