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Olympia

Die Olympia-Höhepunkte am Donnerstag, 19. Februar

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© AFP/SID/DANIEL MUNOZ

Finn Sonnekalb ist erst 18 Jahre alt und trotzdem bereits der große Hoffnungsträger der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG). Eine Woche nach dem für ihn "doofen" Olympiadebüt und Platz zwölf über 1000 m geht das jüngste Mitglied im Team D ab 16.30 Uhr in seiner Paradedisziplin 1500 m auf Medaillenjagd. Gelingt Sonnekalb der Sprung auf das Podest, würde er die lange Durststrecke der deutschen Eisschnellläufer beenden. 2014, 2018 und 2022 waren die einst erfolgsverwöhnte DESG leer ausgegangen. Neben Sonnekalb sind auch Hendrik Dombek und Moritz Klein am Start.

Nach den bisher enttäuschenden Wettkämpfen ohne Podestplatz ist im Teamsprint für Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek eine Medaille Pflicht, Winterspiele ohne jedes Edelmetall hatten die DSV-Kombinierer zuletzt 1998 erlebt. Der Wettkampf, der in Predazzo mit dem Springen um 10.00 Uhr beginnt und die zwei Athleten jedes Teams anschließend jeweils über 7,5 km in der Loipe fordert, könnte gleichzeitig ein Abschied für immer werden - noch ist offen, ob die traditionsreiche Sportart 2030 zum Programm gehören wird.

Vorhang auf für das Skibergsteigen: Bei der olympischen Premiere der Wettkampfform des Skitourengehens auf der Pista Stelvio in Bormio werden Medaillen in zwei Disziplinen vergeben - die ersten davon am Donnerstag. Im Sprint beginnen ab 9.50 Uhr zunächst die Vorläufe und ab 13.55 Uhr schließlich die Finals - die Frauen sind jeweils zuerst an der Reihe, das Männer-Finale bildet um 14.15 Uhr den Abschluss. Edelmetall für Deutschland wäre eine Überraschung, wenngleich es Tatjana Paller an einem perfekten Tag mit der absoluten Weltspitze aufnehmen kann. Bei den Frauen ist zudem Helena Euringer am Start, bei den Männern ist Finn Hösch der einzige Deutsche im Feld.

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