Wintersport leute
Dopingsünderin Walijewa gibt Comeback in Moskau
Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa hat nach fast vierjähriger Wettkampfpause wegen einer Dopingsperre ihr viel beachtetes Comeback gegeben. Bei den russischen Meisterschaften in Moskau zeigte die 19-Jährige am Samstag unter dem Applaus der Zuschauer unter anderem einen Vierfach-Toeloop und lag am ersten Wettkampftag mit 29,28 Punkten auf Rang vier, der die Teilnahme am Finaltag sicherte.
Walijewa wurde von den Fans frenetisch unterstützt, immer wieder waren Plakate und Transparente für sie zu sehen. Nachdem sie auch im Paarlauf mit Mark Kondratjuk gestartet war, sagte sie dem russischen Staatsfernsehen: "Ich liebe diesen Sport und bin so glücklich hier zu sein."
Die Teenagerin war vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, bei denen die Eisprinzessin zunächst Gold mit der Mannschaft gewann, positiv auf das Herzmedikament Trimetazidin getestet worden. Im Januar 2024 verhängte der internationale Sportgerichtshof CAS rückwirkend ab der positiven Kontrolle aus dem Dezember 2021 für vier Jahre. Ihre sämtlichen Ergebnisse nach dem Testdatum wurden gelöscht.