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Wintersport Olympia

Friedrich: Streit mit Lochner "totaler Quatsch" der Medien

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© AFP/SID/FRANCK FIFE

Der langjährige Bob-Dominator Francesco Friedrich hat die mediale Berichterstattung über Differenzen zwischen ihm und seinem Dauerrivalen Johannes Lochner in den vergangenen Jahren als überzogen kritisiert. "Also eigentlich waren wir immer fair zueinander. Aber die Medien haben da totalen Quatsch und übelsten Zoff daraus gemacht, der eigentlich nie so vorhanden war", sagte Friedrich nach dem Gewinn der Silbermedaille im Vierer bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo.

Natürlich gebe es "auch mal Ungereimtheiten wie in jeder Beziehung", räumte Friedrich ein, "aber dahinter hat man immer mal Späße miteinander gemacht. Unsere Freundschaft war von Anfang an da. Und die wurde auch durch irgendwelche Diskussionen um irgendwelche Anschieber oder irgendetwas nicht betrübt." Der viermalige Olympiasieger hatte Lochner am Sonntag im Zielbereich als Erster zu Gold in der Königsdisziplin gratuliert.

Im Sommer 2024 hatte Friedrich "ein Perspektivgespräch" mit Lochners Top-Anschieber Georg Fleischhauer geführt und diesem einen Wechsel schmackhaft machen wollen. Lochner hatte in der Folge von einem "großen Schock" gesprochen, das Verhalten von Friedrich sei "unverschämt". Wenig später wechselte Friedrichs langjähriger Erfolgsanschieber Thorsten Margis zu Lochner.

Auch sportlich hatte sich die Rivalität in den vergangenen Jahren zugespitzt, nach langer Dominanz von Friedrich beendet Lochner nun seine Karriere mit Olympiagold im Zweier und Vierer. "Ohne Francesco hätte ich auch nie so lange Bock gehabt. Der Reiz, den er mir immer wieder gesetzt hat, das war natürlich der Ansporn auch für mich", sagte Lochner. Sein Verhältnis zu Friedrich sei immer respektvoll gewesen, ergänzte er: "Ich glaube, es gab keine Situation, wo das irgendwann mal nicht fair war mit ihm."

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