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Golf: LIV-Turniere zählen künftig auch für Weltrangliste

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© GettyImages/AFP/SID/VAUGHN RIDLEY

Die Golfprofis spielen auf den Turnieren der umstrittenen LIV-Tour ab diesem Jahr erstmals auch um Punkte für die Weltrangliste. Das teilte die für die Rangliste zuständige Organisation OWGR am Dienstag mit. Demnach werden künftig die besten 10 des Leaderboards einer LIV-Veranstaltung mit Punkten belohnt.

OWGR-Chef Trevor Immelman sprach von einem "komplexen und herausfordernden Prozess" zur Schaffung des neuen Punktesystems: "Wir mussten einen Weg finden, der für die Tausenden anderen Spieler gerecht ist, die auf anderen Touren mit etablierten Systemen antreten." Die LIV kritisierte indes den nun eingeschlagenen Weg als unfair, die Lösung gehe nicht weit genug: "Die Punkte nur auf die Top 10 zu beschränken, benachteiligt auf unverhältnismäßige Weise die Spieler, die konstant auf hohem Niveau agieren, aber knapp außerhalb dieser Schwelle landen."

Die OWGR will die noch immer recht junge Turnierserie in den kommenden zwei Jahren weiterhin beobachten und bewerten, völlig ergebnisoffen. "Es könnte zu einer Erhöhung der Punkte, einer Verringerung der Punkte oder zu einer vollständigen Entfernung aus dem System führen", hieß es in einer Stellungnahme.

Seit 2022 existiert die aus Saudi-Arabien finanzierte Turnierserie, für teilnehmende Profis war die fehlende Auswirkung auf die Weltrangliste ein Problem gerade mit Blick auf die Qualifikation für die vier Majors. Die Einführung der Tour hatte die Golfwelt gespalten. Die Serie war mit Unterstützung des saudischen Staatsfonds ins Leben gerufen worden und hatte zahlreiche Stars der Branche mit sehr hohen Geldsummen gelockt.

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