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Wintersport Paralympics

Heim-Weltcup am Feldberg: Forster siegt souverän

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© IMAGO/Gepa Pictures/SID/Wolfgang Kofler

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat sich beim alpinen Heim-Weltcup am Feldberg in ihrer Paradedisziplin zurückgemeldet. Die viermalige Paralympics-Siegerin holte sich im ersten von zwei Slaloms im heimischen Schwarzwald souverän den Sieg und untermauerte ihre Ambitionen für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März).

Im letzten Slalom kurz vor Weihnachten im schweizerischen St. Moritz war Forster "nur" auf Rang zwei gefahren - und hatte sich damit erstmals seit acht Jahren in ihrer Lieblingsdisziplin geschlagen geben müssen. Am Feldberg setzte sich die 30-Jährige aus Radolfzell in 1:40,43 Minuten gegen die aufstrebende Spanierin Audrey Pascual Seco (+1,98 Sekunden) durch.

"Ich bin gerade echt erleichtert, froh, glücklich. Die letzten Rennen waren echt anspruchsvoll", sagte Forster: "Von dem her bin ich froh, dass ich das heute so runterbringen konnte."

In der stehenden Startklasse fuhr Anna-Maria Rieder knapp an ihrem ersten Saisonsieg vorbei. Die 25-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen, bei den letzten Winterspielen in Peking Dritte im Slalom, führte nach dem ersten Lauf, musste sich aber letztlich der Russin Warwara Worontschichina geschlagen geben. Andrea Rothfuss sicherte sich mit Platz drei hinter Rieder die Paralympics-Norm. Die 17-jährige Maya Fügenschuh landete in der Klasse der Sehbehinderten auf Rang fünf.

Bei den Männern fuhr Christoph Glötzner in der stehenden Klasse auf Rang sechs. Alexander Rauen wurde in der Klasse der Sehbehinderten Fünfter, Leon Gensert kam in der sitzenden Klasse nach einem Sturz im zweiten Lauf nicht ins Ziel.

Am Freitag steht der zweite Slalom am Feldberg an. Forster, Rieder, Rothfuss und Glötzner haben die Qualifikationsleistung für die Paralympics bereits erbracht, das restliche Trio jagt noch nach der Norm.

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