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Sport Allgemein Olympia

ICE bei Olympia: "Keine Patrouillen und Vollzugsmaßnahmen"

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© IMAGO/Avalon/SID/Francesco Fotia

In der Debatte um die Anwesenheit von Agenten der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen (6. bis 22. Februar) in Italien haben die USA sich um eine Glättung der Wogen bemüht. US-Botschafter Tilman J. Fertitta erklärte in Mailand nach einem Treffen mit Italiens Innenminister Matteo Piantedosi, die vorgesehene Einheit der Homeland Security Investigations (HSI) würde "streng beratend und nachrichtendienstlich ausgerichtet sein, ohne Patrouillen oder Vollzugsmaßnahmen".

Die Nachricht von geplanten ICE-Einsätze in Italien während der Spiele hatte am vergangenen Dienstag im Land der Olympia-Gastgeber für Empörung gesorgt. Hintergrund der öffentlichen Kritik an den Plänen ist die in den vergangenen Wochen oftmals brutale Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern gegen Migranten in US-Städten.

"Bei den Olympischen Spielen werden HSI-Ermittler ihre Expertise einbringen, indem sie nachrichtendienstliche Erkenntnisse zu grenzüberschreitenden kriminellen Bedrohungen liefern, mit Schwerpunkt auf Cyberkriminalität und Gefahren für die nationale Sicherheit", sagte Fertitta: "Alle Sicherheitsoperationen bleiben in der Verantwortung der italienischen Behörden."

Die italienischen Behörden hatten zunächst Spekulationen über die Präsenz von ICE-Mitarbeitern bei den Spielen dementiert und später heruntergespielt. Es hieß dabei, die abkommandierten Einheiten würden lediglich die US-Delegation in Sicherheitsfragen unterstützen. US-Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio werden zur Eröffnungsfeier am 6. Februar im Mailänder San-Siro-Stadion erwartet.

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