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Klingbeil: "Können und sollten uns Olympische Spiele leisten"
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hält Olympische Spiele in Deutschland für eine gute Investition. "Ja, wir können uns Olympische Spiele leisten und wir sollten uns Olympische Spiele leisten. Sie machen unser Land stärker und besser", sagte der Vizekanzler im Interview mit der Bild am Sonntag.
Der SPD-Politiker führte aus: "Ich bin davon überzeugt, dass der Sport wichtig ist für unsere Gesellschaft und einen sozialen Kitt in unserer Gesellschaft herstellt, den wir in unserem Land dringend brauchen." Klingbeil verwies auf die Fußball-WM 2006, das sogenannte Sommermärchen, und auch auf positive Effekte für das Gastgeberland Frankreich durch die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris.
Er sei "fest davon überzeugt, dass solche sportlichen Großevents unser Land stark machen und schöne Ereignisse sind, die unserem Land guttun und die am Ende auch eine Möglichkeit bieten, dass Deutschland sich gut präsentiert", sagte Klingbeil (47): "Deswegen haben wir als Bundesregierung sofort gesagt: Wir wollen, dass Olympia hier stattfindet."
Der Bund hatte Ende 2025 Garantien gegeben, Klingbeil bekräftigte nun abermals: "Wir wollen sowohl die Bewerbung, als auch die Spiele unterstützen."
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bereits offizieller Bewerber um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Ende September soll bei einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung über die deutsche Bewerberstadt bzw. -region abgestimmt werden. Die Kandidaten sind München, das bereits eine Bürgerbefragung mit deutlicher Mehrheit hinter sich hat, sowie Berlin, Hamburg und Köln/Rhein-Ruhr.