Wintersport Olympia
Mentale Belastung: Buckwitz erklärt "holprige" Olympiasaison
Bob-Pilotin Lisa Buckwitz führt ihre "holprige" Olympiasaison auch auf eine gestiegene mentale Belastung zurück. "Ich habe Entscheidungen treffen müssen, die ich vorher als Anschieberin vielleicht nicht treffen musste. Ich musste der einen oder anderen sagen, ob sie halt zu Olympia fährt oder nicht. Das war mental schon sehr schwierig für mich", sagte Buckwitz am Rande eines Termins beim Institut für Forschung und Entwicklung (FES) in Berlin.
Dazu habe sie ihre Bachelorarbeit (im Fach Sportmanagement, Anm. d. Red.) geschrieben "und dann noch ewig auf meine Note gewartet", sagte Buckwitz, "deshalb war es ein holpriger Start."
Vor den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) sei es für sie nun "sehr wichtig, mich mental noch einmal ein bisschen zu Hause vorzubereiten". Buckwitz schloss die Weltcup-Saison im Zweierbob auf dem vierten Rang der Gesamtwertung ab, ein Sieg gelang ihr in diesem Winter sowohl im Zweier als auch im Monobob nicht.
Auch deshalb macht sich die 31-Jährige vom BRC Thüringen, die 2018 in Pyeongchang als Anschieberin von Mariama Jamanka Olympiagold gewann, für das Highlight in Cortina keinen Druck. "Ich gehe da relativ entspannt heran", sagte Buckwitz: "Klar, eine Medaille wäre total toll. Das auch als Pilotin zu erreichen. Das ist auch das Ziel."