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Wintersport Olympia

Müder Raimund feiert mit Verspätung: "Die Nachwehen wegspülen"

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© AFP/AFP/Tobias SCHWARZ

Philipp Raimund wollte mit einem Tag Verspätung endlich richtig feiern. "Irgendeine Bar" werde er schon finden, sagte der 26-Jährige nach dem undankbaren vierten Platz im Mixed-Wettkampf am Dienstagabend und kündigte an: "Es wird noch mindestens ein Bier getrunken. Ich muss die Nachwehen von gestern definitiv noch wegspülen, ich werde den Abend genießen."

Nach seinem Gold-Coup im Einzel am Montag hatte Raimund mit Blick auf das Mixed noch auf eine große Feier verzichtet, mehr als ein Bier im Olympischen Dorf war nicht mehr drin. Ausreichend Schlaf bekam der Oberstdorfer anschließen aber trotzdem nicht - und das machte sich auch im Mixed-Wettbewerb bemerkbar.

"Meine Nacht war eher bescheiden. Mein Kopf hat einfach keine Ruhe gegeben, mein Körper hat irgendwann angefangen, einfach nur noch weh zu tun. Die ganze Anspannung ist abgefallen, das ganze Adrenalin. Und dann hat der Körper auf einmal gesagt: Übrigens, ich wurde ganz schön strapaziert. Aber für eine Goldmedaille tausche ich das gerne jederzeit wieder ein", sagte Raimund.

Im Mixed-Wettkampf habe er die Folgen aber gespürt. "Die Beine waren einfach wesentlich leerer als gestern. Das soll keine Ausrede sein - alle, die gestern Wettkampf hatten, haben logischerweise was hinter sich. Aber mit der fehlenden Erholung von gestern Abend sind mehrere Dinge zusammengekommen", sagte der DSV-Adler.

Am Mittwoch steht für Raimund und Co. ein freier Tag an, geplant ist ein Besuch in der Sauna. Erst am Donnerstag geht es zum ersten Training auf der Großschanze. Beste Voraussetzungen also für einen Besuch in einer Bar.

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