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Wintersport Olympia

Positiver Test: Biathletin Passler zieht vor den CAS

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© IMAGO/SID/Christian Heilwagen

Die italienische Biathletin Rebecca Passler zieht nach ihrem positiven Doping-Befund vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS und hofft weiter auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. In ihrem am Freitag eingereichten Antrag fordert die 24-Jährige den CAS dazu auf, ihre Sperre "aufgrund fehlender Absicht und Fahrlässigkeit aufzuheben" und ihr so doch noch einen Start beim Saisonhöhepunkt in ihrem Heimatland zu ermöglichen.

Am Montag war Passler vorläufig gesperrt worden, nachdem sie bei einer Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs positiv auf Letrozol, ein Antiöstrogen, das in der Brustkrebstherapie eingesetzt wird, getestet worden war. Laut der Ad-hoc-Kammer des CAS sagt die Italienerin nun, dass es sich bei dem Befund "um einen Fall von Kontamination handelt, für den die Athletin keine Schuld trifft".

Passlers Antrag richtet sich gegen Italiens Anti-Doping-Agentur NADO, die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), den italienischen Wintersportverband (FISI), das Internationale Olympische Komitee (IOC), die Internationale Test-Agentur (ITA), den Biathlon-Weltverband IBU und das Italienische Olympische Komitee (CONI). Eine Anhörung soll nun voraussichtlich am Dienstag stattfinden.

Passler, die wenige Kilometer von Antholz in Bruneck in Südtirol geboren wurde, erreichte in der laufenden Weltcup-Saison zweimal den elften Platz und damit ihre besten Resultate auf dieser Ebene. Sie galt als Kandidatin für die italienische Staffel um Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi. Rebecca Passler ist eine Nichte von Johann Passler, einem zweifachen Biathlon-Olympiamedaillengewinner von Calgary 1988.

Die Medaillenrennen im Biathlon starten am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF und Eurosport) mit der Mixed-Staffel. Das letzte olympische Event in Antholz ist der Massenstart der Frauen am 21. Februar.

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