- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport

"Inakzeptabel": Vorwürfe gegen DESG beschäftigen Bundestag

Article Image Media
© IMAGO/dts Nachrichtenagentur/SID/-

Die Anschuldigungen gegen die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) werden verstärkt zum Thema für die Bundespolitik. "Den durch Journalisten und Athleten erhobenen Vorwürfen gegenüber dem Verband muss sorgfältig nachgegangen werden", forderte Bettina Lugk als Sprecherin für Sport und Ehrenamt der SPD-Bundestagsfraktion in einer Reaktion auf eine SID-Anfrage an die Sportausschuss-Vorsitzende Aydan Özoguz. Lugk verwies darauf, dass sich der Bundestags-Ausschuss in der kommenden Woche mit dem Thema befassen werden.

Die DESG unter der Führung von Präsident Matthias Große hatte sich am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz gegen die von Athleten geäußerten Vorwürfe gewehrt, unter anderem Sportler zu vernachlässigen und Prämien nicht oder verzögert auszuzahlen. Zwei Journalisten, in deren Berichterstattung die Vorwürfe transportiert worden waren, wurden per Hausverbot am Besuch der Pressekonferenz gehindert.

"Der Ausschluss kritischer Journalisten von einer Pressekonferenz ist inakzeptabel und widerspricht den Prinzipien der Pressefreiheit", sagte Lugk: Die Berichterstattung zeichne "ein Bild, das mich deutlich irritiert und viele Fragen aufwirft."

Lugk stellte vor dem Hintergrund, dass die DESG öffentliche Fördergelder erhalte, klar: "Grundsätzlich gilt für uns: Die Athletinnen und Athleten müssen im Zentrum der Sportpolitik stehen. Wenn sie Missstände benennen, müssen wir diese Hinweise ernst nehmen und sicherstellen, dass sie ohne Druck ihre Perspektive äußern können."

- Anzeige -
- Anzeige -