Wintersport Olympia
"Unnötig": Weidle-Winkelmann kritisiert Piste in Cortina
Skirennläuferin Kira Weidle-Winkelmann hat nach dem ersten Training für die Olympia-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo die Präparierung der Piste kritisiert. "Es will natürlich jeder etwas Besonderes machen für ein Großereignis und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein großer Fan von", sagte die 29-Jährige am Freitag und ergänzte: "Unser Sport ist gefährlich genug, da weiß ich nicht, wieso man immer noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig."
Weidle-Winkelmann, die 2021 in Cortina WM-Silber in der Abfahrt gewonnen hatte, missfielen vor allem die "schärferen" Wellen auf der Olimpia delle Tofane. "Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es gewohnt ist", sagte sie: "Aber jetzt wissen wir's und müssen damit umgehen". Am Samstag (11.30 Uhr) steht für die Frauen ein weiteres Training auf dem Programm, am Sonntag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport) soll das Rennen stattfinden.
Bis dahin hoffen Weidle-Winkelmann und Emma Aicher, die beide als mögliche Medaillenkandidatinnen gelten, auf bessere Pistenverhältnisse. Viel Neuschnee hatte das Training am Freitag zusätzlich erschwert. "Ich habe mich ein bisschen schwer getan mit dem Untergrund", sagte Aicher zur "weichen" Piste: "Aber man muss es so fahren, wie es ist, es ist mir ziemlich wurscht."