- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport

Rodeln: Wendl/Arlt siegen - Mixed-Titel für Einsitzer

Article Image Media
© IMAGO/Michael Kristen/SID/-

Gemischte Gefühle und EM-Medaillen in Oberhof: Beim letzten Rodel-Weltcup vor dem Start der Winterspiele in Italien kassierte das Olympia-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina einen herben Rückschlag, Tobias Wendl und Tobias Arlt präsentierten sich dagegen in gewohnt starker Form. Die sechsmaligen Olympiasieger sicherten sich im Eiskanal von Oberhof souverän den dritten Weltcup-Sieg im Doppelsitzer in Folge. Jubel und einen Titel gab es im Anschluss auch bei der erstmals ausgetragenen EM im Mixed.

Die Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz verpassten das Podest in der Männerkonkurrenz als Vierte knapp (+0,227), das zweite für Olympia qualifizierte deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller kam auf Rang sechs (+0,283). Bei der EM-Premiere im Mixed lief es dagegen besser - Eggert/Müller sicherten sich gemeinsam mit den zweimaligen Rodel-Weltmeisterinnen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal die Silbermedaille hinter Österreich (+0,174). Orlamünder/Gubitz mussten sich gemeinsam mit Elisa Stoch und Pauline Patz dagegen erneut mit Rang vier begnügen.

Beim EM-Entscheid im Einsitzer setzten sich Max Langenhan und Julia Taubitz im deutschen Duell hauchdünn vor Rekordweltmeister Felix Loch und Merle Fräbel durch (+0,063), die am Vortag noch ihre jeweiligen Rennen gewannen.

Bei den BSD-Athletinnen stürzten die Gesamtweltcup-Zweiten Eitberger/Matschina bereits im ersten Durchgang. Auch Degenhardt/Rosenthal enttäuschten nach einem schweren Patzer in Run Eins auf Rang vier (+0,416). Von den Patzern ihrer Teamkolleginnen profitierten dagegen Stoch/Patz. Das junge Duo musste sich bei seiner Podiums-Premiere nur den österreichischen Dominatorinnen Selina Egle und Lara Kipp geschlagen geben (+ 0,155).

"Ein Krimi war es nicht, es war eher kriminell", sagte Eitberger, aber: "Dinge werden schnell abgehakt und so ein Sturz auch". Bereits am Mittwoch waren die Athletinnen im Training in Kurve Nummer 13 zum Sturz gekommen, diesmal erwischte es sie bereits zwei Biegungen zuvor. Im zweiten Durchgang gelang dem Duo dann die drittbeste Laufzeit (Rang 14/+26,273). "Es ist für uns auch noch mal ein Wachrüttler, dass wir die Konzentration massiv hochhalten müssen", resümierte Eitberger.

Ursprünglich hätte der letzte Weltcup vor den Olympischen Spielen am Königssee stattfinden sollen, doch aufgrund von Bauverzögerungen an der Bahn war er letztendlich nach Oberhof verlegt werden. Nach den Winterspielen geht es für den Rodel-Tross noch zu den Weltcupstationen in St. Moritz (28. Februar und 1. März) und Altenberg (7. und 8. März).

- Anzeige -
- Anzeige -