Wintersport Olympia
Skilanglauf: Hennig Dotzler Fünfte bei Olympia-Generalprobe
Katharina Hennig Dotzler hat als Fünfte über 20 Kilometer eine ganz starke Olympia-Generalprobe der deutschen Skilangläuferinnen abgerundet. Die Teamsprint-Olympiasiegerin verpasste am Sonntag in Goms/Schweiz beim Sieg der Finnin Johanna Matintalo nur knapp das dritte DSV-Podest im dritten Wettkampf des Wochenendes. Der 29-Jährigen fehlten nach 56:03,4 Minuten nur 7,8 Sekunden zu ihrem ersten Podiumsplatz seit fast zwei Jahren.
Sie habe "endlich mal wieder am Podium geschnuppert", meinte Hennig Dotzler nach dem Rennen: "Dieses Ergebnis bedeutet mir sehr viel nach den letzten Monaten und gibt mir Mut in Richtung Olympia."
Hennig Dotzler hielt sich im letzten Rennen vor den Winterspielen in Mailand und Cortina lange in einer sechsköpfigen Spitzengruppe. Als kurz vor dem Ziel das Tempo anzog, reichte es aber nicht für ganz vorne. Matintalo holte den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere vor Tour-de-Ski-Gewinnerin Jessie Diggins (USA) und Astrid Öyre Slind aus Norwegen.
Am Samstag hatte Laura Gimmler als Sprint-Zweite das beste Einzelergebnis ihrer Karriere gefeiert, einen Tag zuvor hatte sie an der Seite von Coletta Rydzek sogar den Teamsprint gewonnen. Das Wochenende sei "besser als jeder Traum" gewesen, sagte Gimmler anschließend.
Die Oberstdorferin hatte zuvor nur im Februar 2025 als Dritte in Cogne auf dem Podest gestanden. Auch bei den Olympischen Spielen im Februar wird der Sprint im klassischen Stil ausgetragen, dann wird allerdings auch Olympiasiegerin Jonna Sundling aus Schweden wieder am Start sein.
Bei den Männern gewann Dominator Johannes Hösflot Kläbo sowohl den Sprint als auch die 20 km. Der Norweger steht nun bei 106 Weltcupsiegen, am Sonntag führte er einen norwegischen Siebenfachsieg an. Für das deutsche Männerteam gab es nicht viel zu holen. Anian Sossau-Daubermann landete im Sprint auf Rang 29, Florian Notz auf der längeren Distanz auf dem 24. Rang.